SentinelOne erhält Patent für automatisierte Malware-Erkennung

Für seinen neuartigen Sicherheitsansatz, Ereignisse in verschiedenen Computerumgebungen ihrer tatsächlichen Betriebsquelle zuzuordnen und mit anderen relevanten Ereignissen zu korrelieren, konnte sich der Endpunktsicherheits-Experte SentinelOne jüngst ein zweites Patent vom US-amerikanischen Patentamt USPTO sichern. Mit diesem patentierten Sicherheitsansatz optimiert das Unternehmen unter anderem die Erkennungs- und Zuordnungsfähigkeiten seiner Endpoint-Detection & Response-Lösung „ActiveEDR“.

Bereits im Oktober 2018 erhielt SentinelOne ein USPTO-Patent für seine einzigartige Malware-Remediation-Technologie. Diese ist in der Lage, jeden Vorgang in einem Betriebssystem in Echtzeit zu lokalisieren und diesen autonom seinem Ursprung zuzuordnen. Von dort aus kann die Technologie sämtliche Vorgänge mit Hilfe einer sich ständig weiterentwickelnden Machine-Learning-basierten Wissensdatenbank klassifizieren, die als bösartig identifizierten Vorgänge operativ rückgängig machen und nicht nur die schadhaften Vorgänge selbst, sondern auch deren Grundursache beseitigen.

Das neueste Patent von SentinelOne bestätigt nun ein weiteres Mal die besondere Autonomie von ActiveEDR. Die Endpoint-Detection & Response-Lösung, die von SentinelOnes TrueContext-Behavioral-KI unterstützt wird, wandelt Daten in Attack-Stories um und löst im Falle einer Bedrohung unverzüglich eine Warnung aus. Das neue Patent unterstreicht insbesondere die Detection-Fähigkeiten in Bezug auf neu eingeführte Malware in überwachten Betriebssystemen aber auch die Fähigkeit, Zusammenhänge zwischen neu gefundener Malware und allen damit verbundenen Softwareprodukten, die früher oder später in ein geschütztes Netzwerk von Endpunkten eingeführt werden, vollständig zu verstehen und abzubilden.

Tomer Weingarten, CEO von SentinelOne

„Unser neues Remediation-Continuation-Patent würdigt einmal mehr den innovativen Ansatz, den SentinelOne bei der Bereitstellung von kombinierter EPP- und EDR-Technologie verfolgt“, so Tomer Weingarten, CEO und Mitbegründer von SentinelOne. „Zusätzlich zu den erstklassigen Präventionsfunktionen ist die Automatisierung manueller, zeitaufwändiger EDR-Funktionen unerlässlich, um die Security Operation-Teams in Zeiten von Fachkräftemangel und Überlastung zu unterstützen. SentinelOne ist nach wie vor führend bei der Konvergenz von EPP und EDR sowie bei der Automatisierung von Risikominderung in Maschinengeschwindigkeit.“

Erst vor kurzem hat SentinelOne mit Hilfe neuer EDR-Funktionalitäten die Integration seiner Endpoint-Security-Plattform mit dem Bedrohungsanalyse-Framework MITRE ATT&CK optimiert. Bereitgestellt über SentinelOnes Single-Agent, Single-Codebase und Single-Console-Architektur können SentinelOne-Kunden die MITRE-ATT&CK-Wissensdatenbank als neuen Threat-Hunting-Standard einsetzen und die Sichtbarkeit und Analyse von Angriffstechniken und -phasen damit auf eine neue Stufe heben.

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