AI-Network-Firewall erweitert KI-Verteidigungsebene auf das gesamte Netzwerk

Mit der neuen Firewall-Generation stellt Check Point KI-basierte Sicherheit über die bereits in Unternehmen eingesetzten physischen Firewalls bereit – und weitet damit die KI-Verteidigungsebene auf das gesamte Netzwerk aus. So erhalten Sicherheitsteams Transparenz und Kontrolle über die Nutzung von KI durch Mitarbeiter, Anwendungen und Agenten, ohne dass eine neue Infrastruktur erforderlich ist.

Check Point Software Technologies stellt seine AI-Network-Firewall als Teil seiner Firewall-Software-Release R82.20 vor. KI hat eine neue Art von Netzwerkverkehr hervorgebracht – Prompts, Aktionen autonomer Agenten und sensible geschäftliche Zusammenhänge –, für deren Erkennung und Absicherung herkömmliche Firewalls nie konzipiert wurden. Die AI-Network-Firewall schließt diese Lücke bei den bereits in Unternehmen eingesetzten Check-Point-Firewalls. Sie wird über die AI-Defense-Plane von Check Point bereitgestellt, ohne dass eine neue Infrastruktur oder eine Neugestaltung der Architektur erforderlich ist.

„KI verändert das Unternehmensnetzwerk, und mit der AI-Network-Firewall gestalten wir die Firewall neu, um dieses Netzwerk zu schützen“, sagt Nataly Kremer, Chief Product Officer bei Check Point. „Im Netzwerk laufen bereits alle Eingabeaufforderungen, Modellaufrufe und Interaktionen mit Agenten zusammen, doch herkömmliche Firewalls wurden nie dafür entwickelt, diese Aktivitäten zu erkennen oder zu steuern. Indem wir KI-Sicherheit in die Firewalls integrieren, die Unternehmen bereits einsetzen, geben wir Sicherheitsteams die Transparenz und Kontrolle, um die Einführung von KI sicher und in Echtzeit zu ermöglichen.“

Die Gefahr ist bereits allgegenwärtig. Die Ergebnisse des AI-Security-Reports 2026 von Check Point Research zeigen auf, dass zwischen 87 und 93 Prozent der Unternehmen jeden Monat mindestens eine risikoreiche Interaktion mit generativer KI erleben. Der Anteil der Prompts, die sensible Unternehmens-, personenbezogene oder regulierte Daten enthalten, hat sich außerdem innerhalb eines Jahres auf eine von 25 Interaktionen erhöht. Unternehmen führen KI schneller ein, als sie sie regulieren können. Die Aktivitäten, die zudem einer Regulierung bedürfen, haben sich bereits im gesamten Netzwerk ausgebreitet.

„Unternehmen stehen vor der Herausforderung, spezielle KI-Sicherheitslösungen einzusetzen, die ihre bestehende Sicherheitsarchitektur ergänzen – was zur Zunahme unzusammenhängender, isolierter Sicherheitstools und -agenten beiträgt“, sagt Pete Finalle, Research Manager für Trusted Access und Netzwerksicherheit bei IDC. „Die native Integration von KI-Sicherheit in bestehende Kontrollpunkte ist zwar selten, führt jedoch zu Verbesserungen hinsichtlich Transparenz, Effektivität der Telemetrie, Sicherheitslage und einfacher Verwaltung.“

 

Bestehende Firewalls in sofortigen KI-Schutz verwandeln 

Im Gegensatz zu Alternativen, die eine separate virtuelle Firewall erfordern, die neben der bestehenden Infrastruktur bereitgestellt werden muss, bietet Check Point diesen Schutz direkt über die physischen oder virtuellen Firewalls, die Kunden bereits betreiben, und lässt sich auf Zweigstellen, Rechenzentren, Cloud- und Multi-Cloud-Umgebungen skalieren. Für Check-Point-Firewall-Kunden verwandelt die AI-Network-Firewall bestehende Firewall-Investitionen in sofortigen KI-Schutz in drei Bereichen:

  • KI-Nutzung durch Mitarbeiter: Sicherheitsteams erkennen verwendete KI-Anwendungen, Agenten und Tools, und zwar sowohl „Schatten“- als auch genehmigte. Sie gewinnen Einblick in die Art und Weise, wie KI genutzt wird, sowie in die damit verbundenen Anwendungsfälle und Absichten. Sie regeln den Zugriff auf sichere und genehmigte Tools und verhindern, dass sensible Daten das Netzwerk verlassen, basierend auf dem jeweiligen Anwendungsfall. Check Point Research hat festgestellt, dass Unternehmen mittlerweile durchschnittlich zehn KI-Anwendungen pro Monat betreiben, viele davon außerhalb jeglicher formeller Prozesse.
  • KI-Tools (MCP): Sie erkennen die Kommunikation über das Model-Context-Protocol (MCP), gewinnen Sie vollständige Transparenz über Server und verwendete Tools und setzen Sie Richtlinien durch, um den Zugriff bei jeder Interaktion zu kontrollieren. Check Point Research hat bei 40 Prozent der 10.000 untersuchten MCP-Server Sicherheitslücken festgestellt.
  • KI-Anwendungen und LLM: Sie verhindern Prompt-Injektionen und Angreifer Interaktionen, indem sie böswillige Prompts blockieren, bevor sie das LLM erreichen. Dies geschieht inline, ohne dass Änderungen an den Anwendungen erforderlich sind. Check Point Research identifizierte 15.300 Payloads für indirekte Injektionen, die in öffentlichen Webseiten platziert waren; etwa 70 Prozent davon waren in Bereichen der Seite versteckt, die kein Mensch jemals sieht.

 

Teil der AI-Defense-Plane: Eine einheitliche Architektur für das gesamte Unternehmen

Die AI-Network-Firewall wird Teil der „AI Defense Plane“ von Check Point, einer einheitlichen Steuerungsebene zur Erkennung, Steuerung und zum Schutz von KI im gesamten Netzwerk, auf Endgeräten, in der Cloud, in Anwendungen und bei APIs. Zusammen bietet die „AI Defense Plane“:

  • Erkennung, Steuerung und Schutz von KI im Web, auf Desktops, bei Programmierassistenten und bei KI-Agenten.
  • Erkennung und Steuerung lokaler KI-Agenten.
  • Erkennung und Steuerung von SaaS-KI-Agenten.
  • Laufzeitschutz und Steuerung für KI-Anwendungen.
  • Risikoerkennung und Schutzmaßnahmen zum Schutz selbst entwickelter und bereitgestellter KI.

Weitere Durchsetzungspunkte innerhalb des „AI Defense Plane“ umfassen eine eigenständige API für selbstverwaltete Anwendungen, Endpunkte für Mitarbeiter, eine containerisierte Firewall für KI-Rechenzentren sowie eine WAF – wodurch Unternehmen eine einheitliche KI-Sicherheit über öffentliche und private Clouds, Zweigstellen, Remote-Benutzer und Rechenzentren hinweg erhalten.

 

Einheitliches, agentenbasiertes Management in einer hybriden, herstellerübergreifenden Umgebung 

Nach der kürzlich erfolgten Ankündigung seiner agentenbasierten Plattform zur Orchestrierung der Netzwerksicherheit erweitert Check Point nun auch das zentrale Richtlinienmanagement auf Check-Point-SASE und -SD-WAN – mit dynamischer, stets präziser Zero-Trust-Richtliniendurchsetzung über IT-, OT- und Mikrosegmentierungstools wie Illumio und andere hinweg:

  • Eine Konsole verwaltet Onpremise-Firewalls, Cloud-Firewalls, AWS-native Firewalls, SD-WAN und SASE mit einheitlichen Richtlinien und einem einheitlichen Prüfpfad über alle Umgebungen hinweg.
  • SD-WAN-Konnektivität und Sicherheitsrichtlinien werden gemeinsam verwaltet, wodurch die operative Trennung beseitigt wird, die Teams dazu zwingt, mit separaten Tools zu jonglieren.
  • Integrationen auf offener Plattform halten Firewall-Regeln bei Änderungen der Umgebung auf dem neuesten Stand, ohne dass eine manuelle Abstimmung erforderlich ist.

„Richtlinien allein werden das Problem der ‚Shadow-AI‘ nicht lösen. Mitarbeiter werden weiterhin KI-Tools nutzen, um schneller voranzukommen – oft noch bevor Sicherheitsteams überhaupt wissen, dass diese Tools vorhanden sind“, sagt Chris Konrad, Vice President, Global Cyber bei WWT. „Unternehmen müssen verstehen, welche KI-Anwendungen, Agenten und MCP-Server mit ihrer Umgebung interagieren, und sie müssen über die Mittel verfügen, um nicht autorisierten Datenverkehr abzufangen oder zu blockieren. Die Integration sowohl von KI-Transparenz als auch von aktiver Durchsetzung in die Unternehmensfirewall ist ein praktischer Ansatz, da sie auf der Infrastruktur aufbaut, die Unternehmen bereits betreiben und der sie vertrauen. Das gibt den Teams einen Kontrollpunkt, um die Nutzung zu steuern und Risiken zu reduzieren, ohne Innovationen zu bremsen.“

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