Anlässlich der „Black Hat USA 2021“ veröffentlichte VMware den siebten jährlichen „Global Incident Response Threat“-Report, der zeigt, wie Angreifer die Realität manipulieren und damit eine neue Dimension der Bedrohungslandschaft schaffen.- Die Verflechtung zwischen Nationalstaaten und Cyberkriminalität verschärft die Bedrohungslage und nutzt Schwachstellen aus: Von allen Unternehmen, die im vergangenen Jahr mit Ransomware-Angriffen konfrontiert waren, konnten in 64 Prozent der Fälle Kooperationen zwischen verschiedenen Ransomware-Gruppen festgestellt werden. Auch die Verteidigung wird ausgebaut: 81 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in den nächsten 12 Monaten auf eine aktive Verteidigungsstrategie setzen wollen.
- Einsatz modernster Technologien für noch destruktivere und gezieltere Angriffe: Die Befragten gaben an, dass inzwischen mehr als 50 Prozent der Fälle destruktive bzw. Integritäts-Angriffe sind. Cyberkriminelle setzen dafür auf neue Methoden wie die Manipulation von Zeitangaben oder Chronos-Angriffe, die fast 60 Prozent der Angriffe ausmachen. Durch die Verlagerung der Arbeitswelt ins Home-Office erlebten 32 Prozent der Befragten, dass Angreifer Kommunikationsplattformen von Unternehmen nutzten, um sich in der Umgebung des Unternehmens zu bewegen und ausgeklügelte Angriffsmuster zu entwickeln.
- Angesichts des zunehmenden Cloud-Jacking hat Cloud-Sicherheit weiterhin höchste Priorität: Nach dem Ansturm auf die Cloud im Zuge der Pandemie versuchen Cyberkriminelle verstärkt diese Umgebungen auszunutzen. Fast die Hälfte (43 Prozent) der Befragten gab an, dass mehr als ein Drittel der Angriffe auf Cloud-Workloads abzielen, fast ein Viertel (22 Prozent) berichtete von mehr als der Hälfte. Aus diesem Grund sind 6 von 10 Befragten der Meinung, dass die Implementierung von Cloud-Sicherheitstools oberste Priorität hat.












