Bluevoyant gibt die Einführung seines „Microsoft Agent 365 Security Deployment Service“ bekannt, des ersten professionellen Dienstleistungsprogramms, das Unternehmen dabei unterstützt, die in ihrer Microsoft-Umgebung ausgeführten KI-Agenten zu identifizieren, zu verwalten und abzusichern. Die Einführung des Dienstes erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem Unternehmen weltweit darum wetteifern, möglichst rasch KI-Agenten einzuführen – schneller als ihre Sicherheitsteams diesen Herr werden können.
In beispiellosem Tempo integrieren Unternehmen KI-Agenten (darunter Microsoft-365-Copilot, Copilot-Studio, Azure-AI-Foundry sowie Agenten von Drittanbietern) in kritische Geschäftsprozesse. Diese Agenten stellen jedoch eine grundlegend neue Klasse nicht-menschlicher Identitäten dar. Sie können sensible Daten auslesen, externe Tools und MCP-Server aufrufen und im Namen von Anwendern und Unternehmen autonom handeln. Die meisten Unternehmen verfügen weder über eine Bestandsliste der vorhandenen Agenten noch über auf diese angewandte Identitäts- oder Zugriffsrichtlinien und haben nur begrenzte Möglichkeiten, agentenbezogene Bedrohungen zu erkennen oder auf diese zu reagieren.
„KI-Agenten sind die am schnellsten wachsende Angriffsfläche, die die meisten Sicherheitsteams nicht im Blick haben“, so John Hernandez, CEO bei BlueVoyant. „Die Frage ist nicht, ob Unternehmen Agenten einsetzen. Das tun sie. Die Frage ist, haben sie diese Agenten im Griff. Derzeit lautet die Antwort auf diese Frage für die meisten Organisationen ‚nein‘.“
Eine Steuerungsoberfläche für das „Agentic Enterprise“
Der „Microsoft Agent 365 Security Deployment Service“ von Bluevoyant schließt diese Lücke, indem er Microsoft-Agent-365 als zentralisierte Steuerungsebene für die Governance von KI-Agenten etabliert. Im Rahmen des Projekts wird Agent-365 zusammen mit dem Microsoft-Sicherheitsstack (Microsoft-Entra, Microsoft-Defender for AI und Microsoft-Purview) konfiguriert, sodass KI-Agenten mit derselben Stringenz verwaltet werden wie jede andere Identität im Unternehmen auch.
Im Rahmen eines begleiteten, etwa 90-tägigen Projekts arbeiten die Experten von Bluevoyant direkt im Microsoft-Tenant des Kunden, um Folgendes bereitzustellen:
- Agenten-Bestandsaufnahme und -Registrierung: Ein Überblick darüber, welche Agenten vorhanden sind, wem sie gehören, auf welche Daten sie zugreifen können und welche Tools sie aufrufen können – einschließlich der Erkennung von „Schatten-KI“ für Agenten, die ohne Wissen der IT-Abteilung bereitgestellt wurden.
- Identitäts- und Zugriffskontrollen: In Microsoft-Entra konfigurierte Richtlinien für bedingten Zugriff und Identitätsschutz für Agenten, bei denen die Authentifizierung der Agenten genauso streng geprüft wird wie die der menschlichen Anwender.
- Erkennung und Reaktion auf Bedrohungen: Microsoft-Defender-Security for AI wird aktiviert und in Defender-XDR integriert, wodurch spezifische Erkennungs- und Reaktionsfunktionen für agentenbezogene Bedrohungen bereitgestellt werden.
- Datenschutzrichtlinien: Microsoft-Purview-DLP und Insider-Risk-Management werden auf KI-Agenten ausgeweitet, wodurch das Risiko durch übermäßigen Datenaustausch und unbefugten Zugriff verringert wird.
- Konfiguration im Besitz des Kunden: Die gesamte Konfiguration befindet sich im Tenant des Kunden. Bluevoyant stellt das Fachwissen und den Leitfaden bereit. Der Kunde behält nach Abschluss des Projekts die vollen Eigentumsrechte.
Schließung einer Marktlücke mit Microsoft
Der Dienst ist so konzipiert, dass er direkt in Microsoft-365-E7- und Agent-365-Bereitstellungen integriert werden kann, und steht im Einklang mit den Anreizen des AI-Cloud-Partner-Programms. Damit positioniert sich Bluevoyant als einer der ersten Sicherheitspartner mit einem definierten, wiederholbaren Sicherheitsangebot für KI-Agenten – ein strategischer Vorteil, während der Markt für agentenbasierte KI reift.
„Nach Abschluss des Projekts erhalten Kunden klare Antworten auf die grundlegenden Fragen, die sich jeder Sicherheitsverantwortliche heute stellen sollte: Welche KI-Agenten haben wir? Wem gehören sie? Wie werden sie verwaltet? Und was passiert, wenn einer kompromittiert wird?“, so Sebastian Sobolev, Chief Product Officer bei Bluevoyant.
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