Schneider Electric unterstützt Roca Group bei der Dekarbonisierung

Der Tech-Konzern Schneider Electric hat mit der Roca Group, einem weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Produkten für den Sanitärbereich, eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Ziel ist es, einen neuen Fahrplan zur Dekarbonisierung zu definieren und eine einheitliche, globale Strategie in der gesamten Roca Group zu etablieren.

Die Roca Group ist in 170 Ländern tätig, besitzt 85 Fabriken und beschäftigt 24.000 Mitarbeiter. Obwohl das Unternehmen bereits seit mehreren Jahren aktiv an der Verbesserung seiner Umweltbilanz arbeitet, hat es sich dazu entschlossen, sein Engagement zu erweitern und mit Hilfe der neuen Beratungsdienste „Climate Change Consulting Services“ von Schneider Electric eine unternehmensweite Nachhaltigkeitspolitik zu schaffen.

Die Zusammenarbeit besteht aus drei Phasen: Zunächst geht es um die gemeinsame Definition einer Vision für den Dekarbonisierungsprozess, die Analyse des Betriebsumfelds und die Setzung neuer, ambitionierter Ziele. In der zweiten Phase untersucht Schneider Electric die Werke der Roca Group. Ziel ist es, Verpflichtungen zur Reduzierung von Energieverbrauch und Emissionen festzulegen, nachhaltige Energieerzeugung in den Fabriken zu implementieren und unvermeidbare Emissionen zu kompensieren. In der Umsetzungsphase schließlich werden die beiden Partner die Digitalisierung der Unternehmensprozesse vorantreiben und die verschiedenen Produktionszentren mit Sensoren ausstatten. Diese ermöglichen es, den Energieverbrauch zu überwachen und zu optimieren und auf diese Weise Kosten und Emissionen zu reduzieren. Schneider Electric wird Roca zusätzlich dabei unterstützen, den eigenen Dekarbonisierungsbedarf zu definieren. So kann die Gruppe auch mit ihren Ressourcen Projekte zur Emissionsreduzierung und zur Implementierung nachhaltiger Energie umsetzen.

Die Roca Group verfolgt konsequent die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen. Sie arbeitet daran, den CO2-Fußabdruck ihrer industriellen Tätigkeit zu reduzieren, den Wasserverbrauch zu verringern und die in ihren Werken durchgeführten Produktionsprozesse kontinuierlich zu verbessern. Und das mit Erfolg: So konnte die Gruppe ihre Kohlendioxid-Emissionen im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent reduzieren. Im Jahr 2020 waren es sogar ganze 22 Prozent. Neben den unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsbemühungen wirkte sich dabei auch der Einfluss der Covid-Pandemie auf die CO2-Bilanz aus.

In weiteren umweltrelevanten Bereichen konnte der Wasserverbrauch in den Werken des Konzerns im vergangenen Jahr um 24 Prozent gesenkt werden und im Rahmen des Projekts „Zero Waste“ wurde 28 Prozent weniger Abfall erzeugt – von dem 71 Prozent in anderen Produktionsprozessen wiederverwertet wurde. Darüber hinaus beinhalten die Produkte, die Roca für den Badbereich entwirft, neueste Technologien, um sowohl den Energie- als auch den Wasserverbrauch zu optimieren.

„Bei Roca Group arbeiten wir jeden Tag engagiert daran, unsere Produktionsprozesse zu optimieren. Zur Reduzierung unseres eigenen ökologischen Fußabdrucks nutzen wir die neuesten Technologien und liefern unseren Kunden gleichzeitig fortschrittliche Produkte für den Badezimmerbereich, die Wohlbefinden mit Umweltschutz verbinden. Weit davon entfernt zufrieden zu sein, wollen wir in dieser Strategie wachsen. Um unsere Dekarbonisierung weiter voranzutreiben, verfolgen wir mit all unseren Geschäftsbereichen und Fabriken dieses gemeinsame Ziel“, so Albert Magrans, CEO der Roca Group.

„Wir bei Schneider Electric setzen uns nicht nur für die Dekarbonisierung unserer Wertschöpfungskette ein, wir sind auch der digitale Partner in Sachen Nachhaltigkeit und Effizienz für Unternehmen, die den Wandel anführen. Und die Roca Group ist eines von ihnen“, sagt Josu Ugarte, Präsident von Schneider Electric Iberia. In diesem Zusammenhang weist Ugarte darauf hin, dass „Unternehmen, die Nachhaltigkeit in ihre Strategie einbeziehen, den gesetzlichen Anforderungen voraus sind, mehr Talente gewinnen, einen besseren Zugang zu Kapital haben und ihre Marke sowie ihr Geschäft stärken. Für viele Interessengruppen werden sie damit attraktiver“.

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