Jeder zehnte Europäer verliert Geld durch Smartphone-Diebstahl und -Betrug – Schäden bis zu 25.000 Euro

Laut einer neuen Squaretrade-Studie (Allstate-Gruppe) hat jeder zehnte Europäer bereits Geld durch Smartphone-Diebstahl oder -Betrug verloren – in Einzelfällen bis zu 25.000 Euro. Dabei verlagert sich immer mehr aufs Gerät: 55 % nutzen es fürs Banking, 27 % haben physische Karten bereits durch digitale Versionen ersetzt. Doch der Schutz hinkt hinterher.

Verbreitete Sorgen: 47 % der Europäer fürchten den physischen Diebstahl ihres Geräts, je 42 % Hackerangriffe und Identitätsdiebstahl. Bei Verlust oder Diebstahl sorgen sich 52 % am meisten um den unbefugten Zugriff auf Bank- und Zahlungskonten, 46 % um Identitätsdiebstahl und 43 % um den Verlust unersetzlicher Fotos.

Wachsende Schutzlücke: 88 % der Befragten halten Smartphone-Diebstahl für ein wachsendes Risiko, aber nur 10 % haben einen Diebstahl- oder Versicherungsschutz, lediglich 6 % einen Identitätsschutz. Grundlegende Vorkehrungen bleiben selten: Nur 30 % haben Ortungsfunktionen wie „Find My“ aktiviert.

Deutschland im Fokus: 36 % der deutschen Smartphone-Besitzer gehen davon aus, dass im Betrugsfall niemand für den Schaden aufkommt – der höchste Wert im Ländervergleich. Unter den Betroffenen berichteten 37 % von Verlusten zwischen 1.000 und 5.000 Euro, in Einzelfällen bis zu 25.000 Euro.

Unsicherheit bei der Haftung: Wer im Betrugsfall einspringt, ist vielen unklar: 29 % erwarten eine Entschädigung durch ihre Bank, 26 % gehen davon aus, dass ihnen niemand hilft.

Info: Über die Studie
Die „Squaretrade Global Mobile Sustainability Study 2025“ wurde im Oktober und November 2025 durchgeführt. Befragt wurden 4.000 Smartphone-Besitzer in zehn europäischen Märkten: Großbritannien, Deutschland, Spanien, Italien, Österreich, Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen sowie der Benelux-Region. Zur Sicherstellung der Repräsentativität wurden demografische Quoten und Gewichtungen angewendet. Die Studie wurde von Ground Control Research durchgeführt.

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