
Wie jedes Jahr ist auch der diesjährige Valentinstag eine Hochphase für betrügerische Mails. In der Analyse erkannten Experten der Bitdefender Labs 41 Prozent der Spam-Mails mit Bezug zum Valentinstag im Januar und Anfang Februar als betrügerisch. 55 Prozent der bösartigen Nachrichten zielten auf Absender in den USA. Deutschland liegt als Zielland mit 13 Prozent auf Rang Zwei vor Irland (8 Prozent) und Großbritannien (6 Prozent). 43 Prozent der Scam-Nachrichten stammten aus den USA.
In einer Kampagne nutzten die Angreifer den vermeintlichen Dank für das Kundenvertrauen im Rahmen eines scheinbaren „Valentine’s Appreciation Event“. Die Adressaten wurden zu einer kleinen Umfrage eingeladen und mit dem Zugriff auf ein Gesundheitspaket angelockt. Häufig versuchen die Cyberkriminellen damit persönliche Daten wie Geburtstag, Adresse, Telefonnummern oder auch Informationen zu Kreditkarten zu erfragen.
Zu den bevorzugten Taktiken der Cyberkriminellen zählten angebliche Umfragen, Portale für das Abrufen von Belohnungen, der Auftritt im Namen einer Marke (wie etwa Dior) sowie der Betrug mit Vorschüssen. In diesen Fällen versprechen die Urheber spätere hohe Geldbeträge nach Vorauszahlung einer kleineren Geldsumme durch die Opfer. Ebenso wichtig sind falsche Nachrichten über Paketzustellungen.
Kriminelle KI
Zehn Prozent der betrügerischen Nachrichten nutzen Dating-Angebote als Köder mit KI-generierten Profilbildern: Diese sind zwar oft als solche leicht erkennbar und wenig überzeugend. Aber auch nur zeitweise funktionierende Bilder erfüllen ihren Zweck besonders in einem Umfeld wie dem Valentins-Tag. Für Betrüger sind sie zudem ein probates Mittel, um viele vermeintliche Dating-Lockvögel zu erzeugen, ohne gestohlene Bilder wiederzuverwerten.
Info: Die vollständige Analyse der Bitdefender Labs findet sich hier.
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ntliche Umfrage der Techniker Krankenkasse. Bildquelle: Screenshot Bitdefender.













