Zscaler kündigt die Übernahme von SquareX an, um Zero-Trust-Funktionalität für Browser verfügbar zu machen und damit im KI-Zeitalter die Sicherheit auszuweiten. Diese Übernahme soll die Browser-Sicherheit neu definieren, da damit Erweiterungen in jeden Browser eingebettet werden können. Auf diese Weise lässt sich die Sicherheit erhöhen und die Notwendigkeit von Browsern von Drittanbietern beseitigen.
Unternehmen haben bisher anfällige Remote-Access-Virtual-Private-Networks (VPN) oder teure Virtual-Desktop-Infrastructure (VDI) verwendet, um Zugriff für Drittanbieter zu ermöglichen. Zscaler hat mit der Einführung von Zscaler-Private-Access (ZPA) eine Alternative auf den Markt gebracht und damit den globalen Wandel weg von traditionellen VPNs hin zu echten ZeroTrust-Architekturen eingeleitet. Durch den Einsatz eines schlanken Agenten erweitert Zscaler die Sicherheit durch Gerätezustandsprüfungen für Millionen von Usern und setzt damit den Standard für sichere Unternehmenskonnektivität.
Da sich Unternehmensanforderungen weiterentwickeln und Cyberbedrohungen zunehmen, baut Zscaler seine Zero Trust-Führungsposition aus und adressiert den Bedarf verteilt operierender Organisationen. Mit SquareX wird das gleiche Maß an der bekannten Sicherheit auf nicht verwaltete Geräte ausgedehnt. So können Unternehmen ihrer Belegschaft ihren bevorzugten Browser – wie GoogleChrome und Microsoft-Edge – zur Verfügung stellen, ohne dass ein vollständiger Agent oder die Einschränkungen eines separaten Browsers von Drittanbietern erforderlich sind.
„Unternehmen haben sich in der Vergangenheit auf herkömmliche VPNs und VDIs verlassen, aber diese Technologien gehen heute mit Sicherheitsrisiken einher“, sagt Jay Chaudhry, CEO, Vorsitzender und Gründer von Zscaler. „Mit SquareX vertieft Zscaler den Funktionsumfang der Zero-Trust-Exchange-Plattform in Standard-Browsern, um Bedrohungen zu stoppen, ohne einen Unternehmens-Browser eines Drittanbieters einsetzen zu müssen. Zscaler setzt neue Standards durch die Weiterentwicklung einer immer leistungsfähigeren Plattform für globale Unternehmenssicherheit.“
„Durch die Integration mit Zscaler ermöglichen wir Unternehmen, SaaS- und private Anwendungen auf allen Geräten – egal ob verwaltet oder BYOD („Bring your own device“) – zu sichern, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen“, so Vivek Ramachandran, Gründer von SquareX. „Dieser Ansatz ermöglicht es IT-Verantwortlichen, teure, unsichere Legacy-Zugriffstools durch präzise Zero Trust-Richtlinien zu ersetzen, die Daten und KI-Interaktionen auf der Grundlage des spezifischen Risikoprofils eines Unternehmens schützen.“
Die Übernahme wurde am 5. Februar 2026 abgeschlossen. Die Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.
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