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Gamer-Accounts sind durch den Anstieg der Angriffe auf Webanwendungen stark gefährdet

5. August 2022

Der „State of the Internet“-Bericht von Akamai Technologies verdeutlicht: Gaming-Unternehmen und Gamer-Accounts sind durch den Anstieg der Angriffe auf Webanwendungen nach der Pandemie gefährdet. Angriffe auf Webanwendungen in der Gaming-Branche haben sich im letzten Jahr mehr als verdoppelt.

Bei Angriffen auf Webanwendungen im Gaming-Sektor besteht das Risiko, dass Cyberkriminelle Spielerkonten kompromittieren. Das führt dazu, dass Gaming-Accounts verkauft und persönliche Daten einschließlich Kreditkartendaten gestohlen werden. Der Markt für Mikrotransaktionen, mit denen Nutzer etwa zusätzliche Werkzeuge oder Upgrades für ihre Charaktere erwerben, wird im Jahr 2026 voraussichtlich 106,02 Milliarden US-Dollar erreichen. Das ist für Kriminelle ein reizvolles Angriffsziel. Der Bericht stellt außerdem fest, dass die Gaming-Branche das Ziel von 37 Prozent aller DDoS-Angriffe und somit besonders gefährdet ist. Die zweitgrößte Zielbranche ist mit 22 Prozent der Finanzsektor.

Weitere zentrale Erkenntnisse von Gaming-Respawned:

  • Die Angriffe auf Webanwendungen im Gaming-Sektor sind vom ersten Quartal 2021 bis zum ersten Quartal 2022 um 167 Prozent angestiegen und haben Millionen von Gamer-Accounts weltweit betroffen.
  • Die USA sind das Hauptziel der Angreifer, gefolgt von der Schweiz, Indien, Japan, dem Vereinigten Königreich und anderen Ländern in Europa und Asien.
  • Gaming-Unternehmen verlagern ihren Betrieb zunehmend in die Cloud und schaffen so neue Angriffsflächen für Hacker.
  • Mikrotransaktionen, die in der Spieleindustrie weit verbreitet sind, sind für Cyberkriminelle extrem verlockend, da sie von der Kaufkraft der Gamer profitieren können, ohne Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken.

„Da die Gaming-Aktivität zugenommen und sich weiterentwickelt hat, lohnt es sich jetzt noch mehr, sie durch Cyberangriffe zu stören“, so Jonathan Singer, Senior Strategist, Media & Entertainment Industries von Akamai. „Cyberkriminelle greifen in der Regel Live-Dienste an und nutzen Anmeldedaten, um Gaming-Assets zu stehlen. Mit der Expansion der Branche zum Gaming in der Cloud haben sich auch neue Angriffsflächen für Cyberkriminelle eröffnet: Neue Spieler sind ein ideales Angriffsziel. Unser neuester Bericht Gaming-Respawned untersucht, warum und wie die Gaming-Branche zu einem weltweiten Ziel geworden ist, das Cyberkriminelle, Betrüger und Geldwäscher anzieht.“

Die Experten von Akamai stehen bei der Black Hat Conference bereit, um über den Bericht zu sprechen, und veranstalten eine Lunch & Learn-Fortbildung mit dem Titel „Eine vertiefte Einsicht in Verschleierungstechniken und wie man sie bekämpft“. Die Session findet am Donnerstag, den 11. August, um 22 Uhr MEZ statt. Darüber hinaus hält Jordan Garzon, ein Forscher von Akamai, am Mittwoch, den 10. August um 22 Uhr MEZ einen Vortrag zum Thema „Schutz Ihrer Crypto-Assets vor schädlichem Javascript-Phishing“.

Weitere Informationen finden Sie im neuen Akamai-Security-Hub und auf Twitter unter @Akamai_Research. Diese Plattformen laden die Sicherheits-Community dazu ein, sich mit Sicherheitsthemen auseinanderzusetzen und von den Bedrohungsforschern von Akamai zu lernen.

#Akamai

Tags:AkamaiCyberkriminelleCybersecurityEntertainmentGame-SecurityGamer-AccountGamingGaming-RespawnedSecurity
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Ralf Ladner5. August 2022

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