Zscaler erforscht IoT-Ökosystem mit 56 Millionen IoT-Gerätetransaktionen in 30 Tagen

Der führende Anbieter von Cloud-Sicherheit, Zscaler, veröffentlicht die Ergebnisse seines Internet-of-Things-Reports: „IoT in the Enterprise: An Analysis of Traffic and Threats 2019“. Der Report präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung des Datenverkehrs, der von IoT-Geräten innerhalb eines Zeitraums von 30 Tagen über die Zscaler-Cloud beobachtet wurde. Das Forschungsteam von Zscaler ThreatLabZ analysierte 56 Millionen Transaktionen von IoT-Geräten und erfasste die Art der kommunizierenden Geräte, die verwendeten Protokolle, die Standorte der Server, mit denen die Geräte kommunizierten und die Häufigkeit der ein- und ausgehenden Kommunikation, um das von IoT-Geräten ausgehende Gefahrenpotenzial zu erfassen.

Über einen Zeitraum von 30 Tagen wurden 56 Millionen Transaktionen in der Zscaler-Cloud von 270 verschiedenen Arten von IoT-Geräten von 153 verschiedenen Herstellern verarbeitet. Die Analyse ergab, dass mehr als 1.000 Unternehmen über mindestens ein IoT-Gerät verfügen, welche Daten aus dem Unternehmensnetz über die Zscaler-Cloud-Plattform ins Internet überträgt. Zu den am häufigsten erkannten IoT-Gerätekategorien in der Zscaler-Cloud gehörten unter anderem IP-Kameras, Smart-Uhren, Drucker, Smart-TVs, Set-Top-Boxen, IP-Telefone sowie medizinische Geräte und Datenerfassungsterminals.

Amit Sinha, Executive Vice President of Engineering and Cloud Operations, Chief Technology Officer bei Zscaler

„Wie so oft bei Innovationen hat sich der Einsatz der IoT-Technologie schneller entwickelt, als die verfügbaren Mechanismen zum Schutz dieser Geräte und ihrer Nutzer. Innerhalb eines Monats verzeichnete unser Threat-Research-Team eine astronomische Menge an Datenverkehr, der sowohl von Firmen- als auch von persönlichen IoT-Geräten verursacht wurde“, sagt Amit Sinha, Executive Vice President of Engineering and Cloud Operations, Chief Technology Officer bei Zscaler. „Unternehmen müssen Maßnahmen ergreifen, um diese Geräte vor Malware-Angriffen und anderen Bedrohungen von außen zu schützen.“

Top IoT-Sicherheitsbedenken:

  • Schwache Standard-Anmeldeinformationen.
  • Klartext-HTTP-Kommunikation zu einem Server für Firmware- oder Paket-Updates.
  • Klartext HTTP-Authentifizierung.
  • Nutzung veralteter Bibliotheken.

„Wir haben beobachtet, dass über 90 Prozent der IoT-Prozesse über Klartext erfolgen, was diese Geräte und die Unternehmen unserer Meinung nach anfällig für spezifische Angriffe macht“, so Deepen Desai, Vice President of Security Research bei Zscaler. „Unternehmen müssen ihren IoT-Footprint bewerten, da sie durch weitere Expansion das Risiko von Cyberangriffen erhöhen werden. Von der Änderung der Standard-Anmeldeinformationen bis hin zur Beschränkung des Zugriffs auf IoT-Geräte aus externen Netzwerken gibt es eine Vielzahl von Schritten, um die IoT-Sicherheit zu erhöhen.“

Das Forschungsteam des Zscaler ThreatLabZ besteht aus Sicherheitsexperten, Forschern und Netzwerktechnikern, die für die Analyse und Beseitigung von Bedrohungen in der Zscaler-Security-Cloud sowie für die Untersuchung der globalen Bedrohungslandschaft verantwortlich sind. Das Team teilt seine Research- und Cloud-Daten mit der gesamten Branche, um zu einem sicheren Internet beizutragen.

Weitere Informationen zum IoT-Report finden sich unter: https://www.zscaler.com/blogs/research/iot-traffic-enterprise-rising-so-are-threats

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