Zerschlagung der Ransomware-Infrastruktur von „KillSec“

Zerschlagung der Ransomware-Infrastruktur von KillSec

Am ersten Oktober haben mehrere internationale Strafverfolgungsbehörden die Schließung der von den bekannten Ransomware-Betreibern KillSec betriebenen Plattform durch Europol verkündet. Die Bitdefender-Einheit für den Kampf gegen Cyberkriminelle, das Dracoteam, beriet die Ermittler und stellte Ressourcen und Anleitungen bereit. In Deutschland waren das Bundeskriminalamt, das Landeskriminalamt Hamburg und die Staatsanwaltschaft Hamburg beteiligt.

Alexandru Nicola Stoica, Senior Threat Researcher im Bitdefender Dracoteam erläutert: „Wir sind äußerst erfreut über die erfolgreiche Zerschlagung der Ransomware-Infrastruktur von KillSec und gratulieren den Strafverfolgungsbehörden sowie allen an dieser Operation Beteiligten. Diese Aktion verdeutlicht die Stärke der Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sicherheitssektor bei der Zerschlagung krimineller Operationen – in diesem Fall einer besonders aktiven Ransomware-Gruppe, die den Opfern erheblichen Schaden zugefügt hat. Sie unterstreicht zudem eine wichtige Botschaft an die Angreifer: Keine Infrastruktur liegt außerhalb der Reichweite einer koordinierten, internationalen Aktion.“

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