Schneider Electric und Motivair by Schneider Electric, ein führender Innovator im Bereich Liquid-Cooling für digitale Infrastruktur, informieren über die erfolgreiche phasenweise Auslieferung von KI-Infrastrukturlösungen. Das Projekt umfasst ein Volumen von über 290 Millionen Dollar und unterstützt den schnell wachsenden Rechenzentrumscampus Lake Mariner von Terawulf in der Region Buffalo (New York, USA).
Die Partnerschaft unterstreicht das gemeinsame Ziel aller drei Unternehmen, in Zeiten von KI Rechenkapazitäten schnell, skalierbar und zuverlässig bereitzustellen. Aktuell wird die Bereitstellung elektrischer Leistung („time to power“) weltweit zu einem zentralen Engpass. Das Projekt zeigt, wie integrierte Stromversorgung, Kühlung, insbesondere Liquid-Cooling, und digitale Überwachung die benötigten Kapazitäten im erforderlichen Tempo bereitstellen können.
Nach dem vollständigen Ausbau soll Lake Mariner einen Leistungsbedarf von bis zu 750 MW unterstützen. Zu diesem Zweck wird ein bestehender Industriestandort mit vorhandener Energieinfrastruktur in einen Campus für digitale Infrastruktur der nächsten Generation umgewandelt. Der Standort befindet sich in Barker bei Buffalo im US-Bundesstaat New York. Lake Mariner setzt auf die branchenführenden Flüssigkeitskühlungslösungen von Motivair sowie die integrierte Stromversorgungsinfrastruktur von Schneider Electric, um HPC-, Cloud- und KI-Anwendungen zu unterstützen.
Die Kombination aus technischem Design, Engineering-Expertise, moderner Energieinfrastruktur, innovativen Kühllösungen sowie Software und Services hilft Terawulf dabei, zusätzliche KI-Kapazitäten bereitzustellen – bei optimiertem Energieeinsatz und stabiler operativer Leistung.
Der Campus ist strategisch günstig gelegen und profitiert von preisgünstiger, verlässlicher Energie sowie einer skalierbaren Infrastruktur. Langfristige Mietverträge mit den Ankermietern Core42 und Fluidstack (mit Unterstützung durch Google) sichern den Ausbau zusätzlich ab. Die Stromversorgung erfolgt über ein regionales Netz im Bundesstaat New York, dessen Strommix zu rund 89 Prozent aus CO₂-freien Quellen besteht. Darüber hinaus stehen zusätzliche Kapazitäten bereit, um die HPC- und KI-Anforderungen der Kunden abzudecken.
„Die Strategie von Terawulf ist darauf ausgerichtet, eine skalierbare und energieeffiziente Infrastruktur bereitzustellen, die der zunehmenden Intensität von KI- und HPC-Anwendungen gerecht wird“, erklärt Sean Farrell, Chief Operating Officer bei Terawulf. „Durch die enge Zusammenarbeit mit Branchenführern wie Schneider Electric und Motivair beschleunigen wir den Ausbau KI-fähiger Kapazitäten an unserem Standort Lake Mariner. Zugleich stärken wir die operativen Grundlagen, die für eine langfristig hohe Kundennachfrage entscheidend sind.“
Als strategischer Energie- und Technologiepartner waren Schneider Electric und Motivair gefordert, ambitionierte Bau- und Betriebszeitpläne einzuhalten: Terawulf wollte den Standort innerhalb von zwölf Monaten zu einer Reihe speziell für KI ausgelegter Rechenzentren ausbauen. Darüber hinaus unterstützten Schneider Electric und Motivair bei Planung und Engineering – unter anderem für den Einsatz von Galaxy-VX-USV-Anlagen, Galaxy-Lithium-Ionen-Batteriesystemen, Motivair-Coolant-Distribution-Units (CDUs), In‑Rack‑Manifolds und Chilleddoors sowie Netshelter-Racks und Gehäusen. Ergänzend wurde die Softwarelösung Ecostruxure-IT-Data-Center-Expert integriert, um erweitertes Monitoring und mehr Transparenz im Betrieb zu ermöglichen. Die Client Services von Motivair kamen zum Einsatz, um Risiken frühzeitig zu erkennen, Störungen zu minimieren und die Kühlinvestition bestmöglich auszuschöpfen.
„Mit der rasant steigenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur ist die Zeit bis zur Leistungsbereitstellung („time to power“) zu einem zentralen Engpass für den Ausbau geworden. Betreiber brauchen Partner, die Infrastruktur, Services und energietechnisches Know-how zusammenführen, um KI-Rechenzentren im industriellen Maßstab schnell umzusetzen“, betont Manish Kumar, Executive Vice President, Secure Power and Data Centers bei Schneider Electric. „Unsere Partnerschaft mit Terawulf ist eine Blaupause dafür, wie sich Stromversorgung vor Ort, KI-gestützte Automatisierung, fortschrittliche Flüssigkeitskühlung sowie digitale Überwachung und Analytik an einem bestehenden Industriestandort kombinieren lassen. So liefern wir resiliente, effiziente und skalierbare Rechenzentrumslösungen in dem Tempo und der Größenordnung, die die KI-Ära erfordert.“
#SchneiderElectric











