Vom 6. bis 7. Mai 2026 öffnen sich die Tore der Messe Frankfurt für die Data Centre World. Schneider Electric, weltweit führender Anbieter für die digitale Transformation und Automatisierung des Energiemanagements, rückt am Stand K150 die technologischen Antworten auf rasant steigende Anforderungen durch künstliche Intelligenz (KI) in den Fokus. Unter dem Leitmotiv „KI fordert viel – Wir liefern“ präsentiert das Unternehmen eine umfassende End-to-End-Kompetenz. Diese reicht von der Netzankopplung über die Energieversorgung bis hin zu spezialisierter Kühlung und digitalen Management-Ebenen.
Der massive Ausbau von KI-Infrastrukturen transformiert die Anforderungen an moderne Rechenzentren grundlegend. Benötigt werden Konzepte, die extreme Leistungsdichten mit Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit vereinen. Schneider Electric begegnet diesem Wandel mit einem ganzheitlichen Systemansatz, der eine hocheffiziente Stromversorgung sowie innovative thermische Strategien nahtlos integriert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Führungsrolle im Bereich der Flüssigkeitskühlung sowie bei den Ecostruxure-Pods und Racks, die die Grundlage für hochdichte Architekturen bilden.
Technologische Speerspitze: 800-VDC-Architektur
Ein Highlight des Messeauftritts ist die gemeinsam mit Nvidia entwickelte Referenzimplementierung einer 800-VDC-Stromarchitektur. Diese Innovation adressiert die Grenzen herkömmlicher 54-Volt-Systeme, die bei den kommenden Megawatt-Racks moderner KI-Fabriken zunehmend an ihre Kapazitätslimits stoßen. Durch die Umwandlung von Wechselstrom direkt in 800-V-Gleichstrom ermöglicht diese Architektur eine sichere und effiziente Versorgung der nächsten GPU-Generationen. Das System integriert zudem modulare Energiespeicher für kurzfristige Back-ups und bietet eine Live-Swap-Funktion. Dadurch kann die Wartung ohne Betriebsunterbrechung erfolgen.
Energiestrategien und digitale Transparenz
Neben der physischen Infrastruktur präsentiert Schneider Electric den „EcoStruxure Resource Advisor“ als zentrale Plattform, die auf den drei Säulen Procurement, Risk und Emissions basiert. Das System ermöglicht die strategische Beschaffung in über 60 Märkten bei einem jährlich beschafften Volumen von mehr als 100 TWh. Durch maßgeschneiderte Hedging-Strategien und proprietäre Marktmodelle konnte so allein im Jahr 2022 eine Kostenreduktion in Höhe von 8,5 Milliarden Euro realisiert werden. Ein wesentlicher Fokus liegt zudem auf dem Carbon-Accounting für die Scopes 1, 2 und 3 sowie der Konformität zu CSRD und EU-Taxonomie. Der KI-gestützte Assistent SERA unterstützt dabei durch tiefgehende Analysen auf Basis von über 25.000 Quellen für Emissionsfaktoren.
„Skalierbare und nachhaltige Infrastrukturen bilden heute das Fundament für die industrielle Revolution durch KI“, betont Marco Geiser, Vice President Secure Power DACH bei Schneider Electric. „Unsere Technologien verknüpfen höchste Leistungsfähigkeit mit ökologischer Verantwortung, um Kunden den Übergang zu hochdichten Architekturen sicher und effizient zu ermöglichen. Durch die Kombination aus moderner Hardware und digitalen Analyse-Tools wie dem Resource-Advisor schaffen wir die notwendige Transparenz für den zukunftssicheren Betrieb kritischer IT-Umgebungen.“
Besucher der Data Centre World können sich vor Ort zudem über gasfreie Schaltanlagen informieren, die das Treibhausgas SF₆ durch reine Luft ersetzen und somit einen wichtigen Beitrag zu den globalen Klimazielen leisten. Die Messepräsenz unterstreicht damit die Position von Schneider Electric als Partner für den gesamten Lebenszyklus eines KI-Rechenzentrums.
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