
Die sich rapide ändernde angespannte geopolitische Lage beeinträchtigt die für eine umfassende Cybersicherheit erforderliche globale Zusammenarbeit. Clare Loveridge, Vice President & General Manager EMEA von Arctic Wolf, teilt ihre Gedanken zur Relevanz internationaler Zusammenarbeit für die Cybersecurity.
„Die geopolitischen Spannungen weltweit bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Cybersicherheit. Während Staaten ihre technologische und strategische Souveränität ausbauen, gerät der internationale Austausch sicherheitsrelevanter Informationen zunehmend unter Druck. Werden Erkenntnisse zu Schwachstellen oder aktuellen Angriffsmustern nicht länderübergreifend geteilt, schwächt dies die kollektive Verteidigungsfähigkeit aller verbündeter Staaten. Denn Cyberkriminalität operiert unabhängig von Landesgrenzen, Zeitzonen oder regulatorischen Zuständigkeiten.
Wirksame Cybersicherheit erfordert deshalb enge Abstimmung und kontinuierliche Kooperation über Regionen hinweg. Vor allem, da sich Angriffe nicht an geografischer Nähe orientieren – im Cyberspace sind alle Ziele gleichermaßen erreichbar.
Die Intensität der Angriffe nimmt in vielen (europäischen) Ländern spürbar zu, das bestätigt auch das BSI in seinem Jahresbericht zur IT-Sicherheitslage in Deutschland. Regierung, Wirtschaft und Unternehmen sehen sich mit höheren Angriffszahlen, schnellerer Eskalation und teils erheblichen finanziellen Folgen konfrontiert.
So zeigte sich bei Angriffen im vergangenen Jahr: Unternehmensdaten wurden teils in weniger als 90 Minuten verschlüsselt, dies ergab der „Arctic Wolf Security Operations Report 2025″. Datensicherung bietet folglich keine Garantie für Resilienz. Entscheidend ist daher nicht nur die Existenz technischer Schutzmaßnahmen, sondern die Fähigkeit, im Ernstfall koordiniert und zügig zu handeln.
Vor dem Hintergrund einer globalisierten und rund um die Uhr aktiven Bedrohungslandschaft wird deutlich: Cybersicherheit muss international gedacht und kontinuierlich umgesetzt werden. Organisationen sind gefordert, ihre Sicherheitsarchitektur an diese Realität anzupassen. Professionelle Security-Operations-Anbieter unterstützen Unternehmen dabei, Bedrohungen stetig zu überwachen, Vorfälle schnell einzuordnen und im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben – als ergänzende Instanz zu internen Teams und als wichtiger Baustein für nachhaltige Cyberresilienz.
Schlussendlich sind Cyberrisiken heute jedoch allgegenwärtig und kennen keine Ruhezeiten. Die angemessene nachhaltige Antwort darauf ist ein Sicherheitsmodell, das dieser Realität gerecht wird – eines, das globale Transparenz, kontinuierliche Betriebsbereitschaft und menschliche Expertise vereint, um Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen, zu analysieren und darauf zu reagieren.“
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