Safer-Internet-Day-2026 – KnowBe4-Experten fordern digitale Achtsamkeit und Skepsis angesichts der Dominanz von KI 

Im Zuge des Safer-Internet-Days ermutigt KnowBe4 Menschen jeden Alters, eine Haltung der „digitalen Achtsamkeit” einzunehmen, um online sicher zu bleiben. Das diesjährige Thema „Intelligente Technologie, sichere Entscheidungen – Erkundung der sicheren und verantwortungsvollen Nutzung von KI” unterstreicht die dringende Notwendigkeit neuer digitaler Kompetenzen in der Welt der KI.

KI ist mittlerweile fester Bestandteil im Leben von Kindern und Jugendlichen, deshalb ist die Fähigkeit, zwischen authentischen und KI-generierten Inhalten zu unterscheiden, nicht mehr nur eine technische Fertigkeit, sondern eine grundlegende Lebenskompetenz. Alle Nutzer sollten also dazu übergehen, über den passiven Konsum hinauszugehen und eine aktive, achtsame Rolle für ihre Online-Sicherheit zu übernehmen.

„Durch den explosionsartigen Einsatz von KI für Deepfake-Fotos, -Audiodateien und -Videos ist es wichtiger denn je, vorsichtig mit dem umzugehen, was wir glauben“, sagt Javvad Malik, Lead CISO-Advisor bei KnowBe4. „Ob es sich nun um einen eifrigen KI-Chatbot oder einen äußerst überzeugenden Social Media-Betrug handelt – die beste Verteidigung besteht darin, inne zu halten und die Informationen zu überprüfen, bevor man handelt.“

 

Navigieren in der KI-Welt

  • KI wie einen eifrigen Praktikanten behandeln: KI ist selbstbewusst und hat vielleicht gute Absichten, liefert aber nicht immer die richtigen Informationen. KI-generierten Informationen sollte mit gesunder Skepsis begegnet werden. Bevor Nutzer auf Ergebnisse reagieren, sollten sie nach den Quellen fragen und alle Informationen überprüfen, die Geld, Sicherheit oder Emotionen betreffen, mit Hilfe einer vertrauenswürdigen Person oder einer offiziellen Website.
  • Überprüfe bevor du teilst: Social Media-Algorithmen priorisieren oft Interaktion gegenüber Genauigkeit. Nutzer sollten sich bewusst sein, dass gefälschte Konten mit unerhörten Behauptungen oder KI-generierten Bildern Klicks generieren wollen – bekannt als „Clickbait“. Bilder oder Überschriften müssen immer doppelt überprüft werden, bevor sie in ihrem Netzwerk geteilt werden.
  • Persönliche Daten schützen: KI-Tools ermöglichen es böswilligen Akteuren, öffentliche Daten zu analysieren, um hochgradig personalisierte, glaubwürdige Betrugsmaschen zu entwickeln. Sofern es keinen besonderen Grund gibt, öffentlich zu sein, sollten Sie Ihre Social Media-Konten auf Freunde und Familie beschränken, um die für solche Angriffe verfügbaren Daten zu begrenzen.

 

Digitale Resilienz aufbauen

  • Üben Sie digitale Achtsamkeit:Diese Praxis beinhaltet, eine Sache nach der anderen zu tun, und kann uns helfen, online sicherere Entscheidungen zu treffen. Viele Angriffe sind nicht aufgrund mangelnder Kenntnisse erfolgreich, sondern weil ein Benutzer in diesem Moment abgelenkt oder überfordert war. Digitale Achtsamkeit bedeutet auch, auf unsere Online-Sicherheit zu achten, beispielsweise indem wir unsere Datenschutzeinstellungen proaktiv überprüfen, die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) aktivieren und einen Passwort-Manager installieren.
  • Beherrschen Sie die „zwei großen Dinge“:Die meisten Cyber-Angriffe basieren auf zwei Dingen: Menschen zu täuschen (Social Engineering) oder nicht gepatchte Software auszunutzen. Einzelpersonen sollten sich darauf konzentrieren, zu lernen, wie sie sich nicht täuschen lassen, denn das ist der einfachste Weg, um sicher zu bleiben. Stellen Sie dann sicher, dass Ihre Software und Firmware rechtzeitig gepatcht werden.
  • Verwenden Sie eine phishing-resistente MFA:Herkömmliche Passwörter reichen nicht mehr aus. Verwenden Sie eine phishing-resistente MFA, um wertvolle Daten zu schützen. In Situationen, in denen ein Passwort erforderlich ist, verwenden Sie einen Passwort-Manager, um wirklich zufällige Passwörter zu erstellen und zu verwenden, die so lang und komplex wie möglich und für jede Website oder jeden Dienst einzigartig sind.
  • Die 25-Zeichen-Regel:Wenn Sie sich ein Passwort ausdenken müssen, sollten Sie eine Passphrase mit mindestens 25 Zeichen erstellen (z. B. rogerjumpedoverthebluecowandfish). Diese Länge bietet einen wichtigen Schutz vor modernen KI-gestützten Passwort-Cracking-Methoden und neuen Quantenbedrohungen.

Fazit

Der Safer Internet Day 2026 erinnert junge Menschen und Erwachsene gleichermaßen daran, die Online-Sicherheit angesichts der Auswirkungen der KI zu überdenken. Durch die Kombination technischer Abwehrmaßnahmen wie MFA mit Verhaltensänderungen wie digitaler Achtsamkeit können Einzelpersonen sicherer und selbstbewusster durch die moderne digitale Landschaft navigieren.

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