
Diesen Sommer litten große Teile des Vereinigten Königreichs unter anhaltender Dürre. Flüsse, Seen und Reservoirs waren zunehmend leerer als üblich. Der Wassermangel führte dazu, dass die britische Umweltbehörde Bürger neben klassischen Maßnahmen wie Regenwassernutzung im Garten auch dazu aufforderte, alte E-Mails und Fotos zu löschen, um so den Wasserverbrauch von Rechenzentren zu minimieren.
Die Forderung der britischen Umweltbehörde vom Sommer, den privaten digitalen Fußabdruck zu verkleinern greift zu kurz: Die eigentliche Verantwortung für mehr Effizienz liegt bei den Betreibern der digitalen Infrastruktur, nicht bei einzelnen Nutzern. Wer im digitalen Zeitalter Ressourcen sparen will, muss die Infrastruktur smarter und effizienter gestalten – und nicht Daten löschen.
Gerade wenn es um Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz geht, können technologische Innovationen einen wirklichen Unterschied machen. Während klassische Kühlsysteme große Mengen Wasser verbrauchen, bieten moderne Liquid-Cooling-Lösungen einen effektiven und ressourcenschonenden Ansatz. Diese Systeme für High-Density- und KI-Workloads gehen beim Kühlen einen neuen Weg.
Liquid-Cooling ist heute eine der effizientesten und nachhaltigsten Formen der Rechenzentrumskühlung. Der verringerte Energieverbrauch und die damit verbundene Reduktion des CO₂-Ausstoßes sind mehr als nur sekundäre Effekte. Sie sind Teil eines ganzheitlichen Lösungsansatzes, der sowohl energie- als auch ressourcenschonend ist. Nachhaltigkeit im digitalen Zeitalter bedeutet, auf innovative Technologien und intelligente Systemintegration zu setzen und nicht darum, die Verantwortung Richtung Verbraucher zu verschieben.“
Kommentar von Sascha Fell, für Secure Power Division DACH, Schneider Electric













