Avatar erstellen – was wird benötigt?

Avatare von echten Personen lassen sich mit einigen KI-Progammen derzeit erstellen. Allen gemein ist, dass Training des Avatars mit entsprechendem Bild- oder Video-Material. Je besser das vorliegende Bild- und Video-Material, desto besser werden die Wesenszüge des Charakters der echten Person übernommen. Eine 4k-Bild oder Video-Qualität sollte als Ausgangsmaterial bevorzugt verwendet werden. Full-HD lässt sich ebenfalls verwenden – sollte mit einem entsprechenden Programm aber auf eine noch höhere Auflösung getrimmt werden – Upscale-Faktor 2.

Avatar: Ausgangsmaterial Video

Aus einem Full-HD bzw. 4k-Video lässt sich relativ schnell ein getreuer Avatar erstellen. Dazu reicht ein etwa 2 bis 3-minütiges Video, welches die typischen Gesten und Gesichtsmimiken der zu transformierenden Person enthält. Die Sprechweise sollte ebenfalls typisch für die Person sein. Aus diesem Video lässt sich dann ein Avatar für vielfältige Einsatzzwecke generieren – insbesondere für die Netzpalaver-Statements oder Avatar-Videos – es ließen sich natürlich auch ganze Webinare oder ähliches damit erstellen. Einziger Haken: Soll der Avatar von externer Seite erstellt werden, benötigen die meisten KI-Programme eine Video-Verifizierung, dass die gezeigte Person sein Einverständnis für die Erstellung des Avatars erteilt hat.

Avatar: Ausgangsmaterial Bilder

Die Erstellung eines Avatars auschließlich aus Bildmaterial ist komplexer, allerdings für exterene Creator einfacher und der Avatar lässt sich jederzeit mit weiterem Bildmaterial trainieren. Ein 2 bis 3-minütiges Audiofile oder ein Video mit dem typischen Sprachrythmus ist ebenfalls notwendig.

Zum Aufnehmen der Bilder reicht eine gute Kamera oder ein Smartphone – es sollte die höchste Auflösung gewählt werden, mindestens Full-HD.

Um die Gesichtsmetrikem und – Mimiken zu erfassen benötigt es etwa 10 bis 20 unterschiedliche Bilder (Porträt, Profil ab Brusthöhe). Den Kopf in beide Richtungen jeweils um 10 Grad bewegen bis zum linken und rechten Profil – sowohl mit neutralem Gesichtsausdruck als auch mit leichten Mimiken von ernst bis zum Schmunzeln.

Um auch Gestiken mit den Händen zu erfassen benötigt es ein paar Bilder (10), auf denen die Hände in verschiedenen Positionen zu sehen sind. Komplett am Körper, angewinkelt und mit typischer Gestik.

Ansonsten sind noch einige Bilder von Nöten, wenn sich die Person gern in einem bestimmten Ambiente präsentieren will (Büro, im Freien, im Rechenzentrum etc.) oder in einer bestimmten Postion, wie vor oder hinter einem Rednerpult bzw. Schreibtisch, sitzend an einem offenen Kamin oder relaxed auf einer stylischen Couch etc.

Bei allen Bildern ist zu beachten, dass die Qualität stimmt – neben der Auflösung natürlich die Lichverhältniss (keine Schatten im Gesicht etc.), Brillen dürfen nicht spiegeln und die Bilder müssen entsprechend scharf sein.

Ein passionierter Hobbyfotograf sollte das ohne Probleme hinbekommen. Fotostudios natürlich auch. Wer es ganz professionell haben möchte kann, sich auch an einen Social-Media-Fotografen wenden.

Bei weiteren Fragen gerne via Mail an ralf.ladner@netzpalaver.de oder via Zoom bzw. Teams.