Im aktuellen Ransomware-Report 2024: Fertigung und Produktion stellt der IT-Security-Anbieter Sophos fest, dass mit 65 Prozent mehr als die Hälfte der Fertigungsunternehmen im vergangenen Jahr von Ransomware betroffen waren. Noch schwerwiegender ist, dass die Verschlüsselungsrate mit 74 Prozent den höchsten Stand seit fünf Jahren erreicht hat. Bei dieser Risikolage reicht es nicht aus, einen guten Cyberschutz zu etablieren, sondern auch für die Sicherheit der Backups zu sorgen, die im Ernstfall die letzte Verteidigungslinie darstellen.Risiko IoT im Fertigungssektor
IoT-Geräte gegen Cyberattacken verteidigen
- Risikobewertung: IT-Administratoren sollten eine gründliche Risikobewertung durchführen, um festzustellen, welche Systeme und Daten für ihr Unternehmen entscheidend sind und Ziel von Cyberangriffen sein könnten.
- Anmeldeinformationen ändern: Die Standard-Anmeldeinformationen – Benutzernamen und Passwörter – von vernetzten IoT-Komponenten sollten durch starke, eindeutige Passwörter ausgetauscht werden.
- Firmware aktualisieren: IT-Administratoren sollten regelmäßig ein Update der Firmware, Anwendungen und Patches auf IoT-Geräte durchführen, sobald diese verfügbar sind. So lassen sich bekannte Schwachstellen beheben.
- Netzwerksegmentierung: Um die Ausweitung der Angriffe im Unternehmen einzuschränken empfiehlt es sich, das Firmennetzwerk zu segmentieren. Dabei werden die Anwender, die den Produktionsbetrieb und die unterstützenden IoT-Geräte verwalten von anderen Unternehmensbereichen getrennt.













