HPE packt SASE, LAN und WLAN unter ein KI-Dach

HPE-Networking-Edgeconnect lässt sich künftig über HPE-Mist und HPE-Aruba-Central betreiben. Damit laufen die SASE-, LAN- und WLAN-Lösungen des Unternehmens in einem gemeinsamen agentenbasierten Framework zusammen. HPE baut so seine Strategie für „self-driving networking” aus. Netzwerk- und Sicherheitsteams erhalten mehr Transparenz vom Edge bis zur Cloud. Außerdem werden agentenbasierte Funktionen für NetOps und SecOps einfacher.

Unternehmen arbeiten heute verteilt. Ob eine Anwendung beim Nutzer gut läuft, entscheidet sich deshalb an vielen Stellen: im Campus-Netz, in der Zweigstelle, im WAN, in der Cloud und in unterschiedlichen Sicherheitsumgebungen. Netzwerk- und Sicherheitsteams sehen diese Bereiche aber oft nicht im Zusammenhang. Das erschwert die Fehlersuche und den Schutz der Systeme.

„Unternehmensnetze sind zu komplex geworden, um sie mit isolierten Werkzeugen und getrennten Domänen zu betreiben“, sagt David Hughes, SVP & GM, SASE and Security for Networking bei HPE. „Wir führen HPE-Networking-Edgeconnect, HPE-Mist und HPE-Aruba-Central zusammen. So vereinen wir unsere besten Innovationen bei KI, LAN, WLAN und SASE in einer einzigen Betriebsumgebung. Unsere Kunden gewinnen mehr Transparenz, automatisierten Schutz und schnellere Fehlerbehebung. Und sie bekommen einen klaren Weg zum selbststeuernden Betrieb.“

 

Was Edgeconnect einbringt

HPE-Networking-Edgeconnect ist eine einheitliche SASE-Lösung. Sie vereint SD-WAN mit Security-Service-Edge (SSE). Edgeconnect verbindet Nutzer sicher mit Anwendungen, wo immer diese sich befinden. Gleichzeitig verbessert Edgeconnect Leistung und Resilienz. Weitere integrierte Sicherheitsfunktionen schützen Nutzer, Anwendungen und Zweigstellen vor Cyberbedrohungen und vereinfachen zugleich das Netzwerkmanagement.

Durch die Integration in Mist und Aruba-Central können Edgeconnect-Kunden künftig HPE-Marvis voll nutzen. Marvis ist die KI-Engine und der KI-Assistent im gesamten selbststeuernden Netzwerk von HPE. Zu den Marvis-Funktionen gehören:

  • selbststeuernde Aktionen über ein Agentic-Mesh, die manuelle Arbeit durch vertrauenswürdige Automatisierung ersetzen,
  • User-Experience-Twinning, das Probleme findet und behebt, ohne dass Nutzer anwesend sein müssen,
  • ein Large-Experience-Model (LEM), das Probleme bei wichtigen Anwendungen wie Zoom und Teams vorhersagt und verhindert.

Bestehende Kunden von HPE-Mist und HPE-Aruba-Central erhalten integrierten Zugriff auf erweiterte, einheitliche SASE-Funktionen. Dazu gehören anwendungsbezogenes Routing, WAN-Optimierung, integrierte Sicherheit und die nahtlose Einbindung von SSE.

Wer LAN, WLAN und SASE durchgängig von HPE einsetzt, erhält Transparenz und Kontrolle über die gesamte Strecke. Damit lässt sich das Nutzererlebnis vom Edge bis zur Cloud optimieren. Betreiben lassen sich die Lösungen lokal (on premises), in der Cloud oder in einer Virtual-Private-Cloud.

„SASE, LAN und WLAN wachsen in einem einheitlichen agentenbasierten Modell zusammen. Das ist für Unternehmensnetze eine logische und notwendige Entwicklung“, sagt Zeus Kerravala, Founder and Principal Analyst bei ZK Research. „Wenn HPE-Edgeconnect in Mist und Aruba-Central integriert, geht es nicht nur um Konsolidierung. Unternehmen bekommen damit die proaktiven, selbststeuernden Fähigkeiten, die sie brauchen, um Leistung und Nutzererlebnis vom Edge bis zur Cloud zu schützen.”

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