Exposure-Management für die proaktive Reduktion kritischer Risiken, bevor Hacker diese ausnutzen

Zum Start der IT-Sicherheitsmesse it-sa in Nürnberg kündigt Bitdefender die neue Lösung „GravityZone Exposure Management“ an. Die Lösung bietet eine umfassende Sicht von Risiken und Bedrohungen über die externe und interne Angriffsoberfläche hinweg an. Sie zeigt die Schwächen mit den größten Auswirkungen und minimiert diese. Sie konsolidiert dabei die angezeigten Ergebnisse für die ganze Umgebung in einer einzigen Ansicht und reduziert damit die Komplexitäten für kleinere Sicherheitsteams. Dies ist vor allem angesichts der durch künstliche Intelligenz deutlich beschleunigten Angriffszyklen wichtig.

Gravityzone-Exposure-Management bietet einen einfachen Weg, um exponierte Gefahren zu entdecken, zu priorisieren und zu verringern. Nach der Implementierung startet die Lösung automatisch die Identifikation und das Ranking von Risiken. IT-Sicherheitsteams erhalten somit einen klaren Startpunkt, Anleitungen und Empfehlungen, um Gefahren zu vermindern und Angriffsflächen kontinuierlich zu härten.

Cyberkriminelle nutzen KI, um sowohl die Geschwindigkeit als auch die Menge der Angriffe zu erhöhen. Damit überfluten sie die Defensivteams mit einer Menge an Alarmen, die sie nicht mehr angemessen untersuchen können. Gravityzone nutzt für kritische Angriffsflächen einen präventiven Ansatz. Sie verwendet künstliche Intelligenz, um Lücken zu schließen und mögliche Angriffe zu blocken, anstatt sie erst durch Detection und Response oder andere Verteidigungsansätze abzuwehren.

Zu den wichtigsten Funktionen von Gravityzone-Exposure-Management gehören:

    • Gestiegene Sichtbarkeit von Risiken und das Schließen von Angriffsvektoren: Proaktiv erkennt das Angebot nicht gepatchte Betriebssysteme, Drittanbieter-Schwachstellen, unischere Einstellungen und riskantes Verhalten von Anwendern auf Endpunkten. Ein Management externer Angriffsschwachstellen (External-Attack-Surface-Management, EASM) überwacht Assets mit Konnektivität zum Internet auf Schatten-IT, falsch konfigurierte Dienste und exponierte Unterdomänen. Sicherheitsteams erhalten ein Ranking vorliegender Risiken. Die Lösung berät bei der Priorisierung und dokumentiert chronologisch den verbesserten Sicherheitsstatus.
    • Angriffswege für kritische IT: Die Lösung zeigt Schwachstellen und Angriffspunkte und bringt diese in Verbindung mit den möglichen Angriffspfaden, die ein Hacker einschlagen könnte, um sensible Daten, privilegierte Konten oder Finanz- und andere kritische Kerndaten des Systems zu kompromittieren. Die Sicherheitsteams erhalten Überblick über die Identitäten, deren Übernahme die größten Folgen haben würde. So kann die IT-Abwehr die höchsten Risiken als erste behandeln.
    • Dynamisches Härten von Systemen, um allzu weitreichende Privilegien zu verwalten: Die Lösung identifiziert das typische Verhalten der Nutzer und überwacht sie, um autonom den Einsatz von Tools einzuschränken, die zwar grundsätzlich legitim sind, aber oft für Attacken missbraucht werden. Dazu gehören etwa PowerShell oder die Windows-Management-Instrumentation-Command-Line (WMIC), welche Eindringlinge oft für Living-off-the-Land-Attacken verwenden. Sicherheitsverantwortliche können diese Angriffe an der Quelle blocken, ohne dass sie ständig statische Regeln der Systemhärtung aktualisieren und pflegen müssen.

Für viele Organisationen liegt die aktuelle Herausforderung der Cybersicherheit nicht darin, Schwachstellen zu finden. Die Schwierigkeit besteht darin, die wichtigen Lücken zu definieren und die notwendigen Ressourcen zu ihrer Schließung bereitzustellen, ohne dabei die alltäglichen Betriebsabläufe zu unterbrechen.

Laut der globalen Bitdefender-Umfrage Cybersecurity-Assessment 2026 unter 1.200 Praktikern für Cybersicherheit weltweit liegen die größten Hindernisse, um die Angriffsfläche zu reduzieren, erstens in der großen Überbelastung, Regeln für die Systemhärtung und ihre Ausnahmen zu verwalten (38 Prozent, in Deutschland 38,5 Prozent), zweitens in der Sorge, operative Abläufe zu unterbrechen (35,4 Prozent, in Deutschland 23 Prozent), sowie drittens in mangelhaften Ressourcen (34,6 Prozent, in Deutschland 32 Prozent). Eine konsolidierte Abwehr adressiert diese Probleme. Laut Prognose von Gartner werden „einheitliche Plattformlösungen (Unified-Exposure-Management-Platforms, UEMP), bis 2028 die Hälfte des Marktes für Exposure-Management“ darstellen.

Gravityzone-Exposure-Management adressiert diese Probleme als ein Add-On der einheitlichen Plattform für Sicherheit, Risikomanagement und Compliance, Bitdefender-Gravityzone. Gravityzone liefert einen fortschrittlichen Schutz von Endpunkten mit Endpoint-Detection and Response (EDR), Extended-Detection and Response (XDR), cloudnativer Sicherheit, sowie Gravityzone-PHASR (Proactive Hardening and Attack Surface Reduction), der ersten am Markt erhältlichen Lösung zur dynamischen Reduktion von Angriffsflächen. Gravityzone bietet zudem tiefe Kontextinformationen für Detections und einen direkten Zugang zu den Managed-Detection and Response (MDR) Services von Bitdefender.

„Die Angriffsfläche wächst. Zugleich machen KI sowie automatisiertes Scanning es den Angreifern unglaublich leicht, einen ungepatchten Server oder Nutzer mit allzu hohen Privilegien zu erkennen, die ihnen ermöglichen, einen Brückenkopf in einer Umgebung aufzubauen“, sagt Andrei Florescu, Präsident and General Manager der Bitdefender Business Solutions Group. „Gravityzone-Exposure-Management gibt schlanken IT-Teams wieder Kontrolle über ihre Angriffsfläche. Die Lösung erlernt das Normalverhalten eines jeden Nutzers und passt die Härtung dynamisch an Verhalten und Gefahren an, auch wenn es sich verändert. Dank der zusätzlichen Sichtbarkeit von KI leistet sie das auch für KI-Agenten.“

Bitdefender-Gravityzone-Exposure-Management ist ab sofort für Neu- und Bestandskunden unter Windows erhältlich. Die Unterstützung weiterer Betriebssysteme ist geplant. Exposure-Management ist dabei verfügbar entweder als ein Add-on für Installationen ab der Stufe Gravityzone-Business-Security-Enterprise oder als ein Standalone-Angebot, welches mit vorhandenen Endpunkt-Sicherheitssystemen läuft. Es braucht dabei keine zusätzlichen Tools, Agenten, Konsolen oder weiteres Personal.

#Bitdefender