Arctic Wolf hat auf dem 2026-Security-Operations-Summit neue Funktionen der Aurora-Superintelligence-Platform angekündigt. Diese unterstützen Unternehmen dabei, mehr Transparenz über den Einsatz von KI zu gewinnen, schneller auf sicherheitsrelevante Erkenntnisse zuzugreifen und den Schutz ihrer zunehmend umfangreicheren Angriffsflächen zu erweitern.
Mit dem zunehmenden Einsatz von KI in Unternehmen wächst auch eine zentrale Herausforderung: Was nicht sichtbar ist, lässt sich nicht schützen. Mitarbeitende nutzen immer häufiger KI-gestützte Tools, während Sicherheitsteams zunehmend komplexe IT-Umgebungen verwalten müssen und wichtige Sicherheitsinformationen über verschiedene Plattformen und Anwendungen verteilt sind. Ohne ausreichende Transparenz können Unternehmen KI-Risiken nicht wirksam steuern. Sicherheitsteams fällt es dadurch schwer, Risiken zu priorisieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Laut einem Bericht der Cloud Security Alliance haben 98 Prozent der Unternehmen bereits eine nicht genehmigte Nutzung von KI festgestellt.
Um Kunden bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen, stellt Arctic Wolf Shadow-AI-Discovery vor. Die neue Funktion wurde entwickelt, um sowohl autorisierte als auch unbekannte KI-Tools innerhalb eines Unternehmens zu identifizieren und zu inventarisieren. Darüber hinaus erweitert Arctic Wolf die Funktionen des Aurora-Security-Assistant und ergänzt zusätzliche Technologieintegrationen, die mehr Daten, Bedrohungsinformationen und Transparenz in die Aurora-Superintelligence-Platform einbringen.
„Sicherheitsteams stehen unter Druck, immer schneller handeln zu müssen und gleichzeitig mehr Daten, mehr Bedrohungen und mehr KI-Risiken als je zuvor zu bewältigen“, erklärt Nick Schneider, President und Chief Executive Officer bei Arctic Wolf. „Transparenz ist die Grundlage für Sicherheit im KI-Zeitalter. Die vorgestellten Erweiterungen der Aurora-Superintelligence-Platform helfen unseren Kunden zu verstehen, wie KI in ihrer IT-Umgebung eingesetzt wird. So können sie wirksamere Steuerungsprozesse etablieren und auf Grundlage aktueller Erkenntnisse in Echtzeit handeln.“
Transparenz über KI-Aktivitäten in der gesamten IT-Umgebung
Die Einführung von KI schreitet in vielen Unternehmen schneller voran, als diese die eingesetzten Lösungen erfassen, verwalten oder hinsichtlich ihrer Risiken bewerten können. Laut der SANS-2026-AI-Survey beklagen 63 Prozent der befragten Fachkräfte mangelnde Transparenz darüber, wo KI-Modelle eingesetzt werden und welche Informationen sie möglicherweise offenlegen.
Shadow-AI-Discovery wird in Kürze für Kunden von Aurora-Managed-Detection and Response (MDR) verfügbar sein. Die Funktion wurde entwickelt, um anhand von Telemetriedaten aus Netzwerken, Identitätssystemen und Endpunkten die eingesetzten KI-Tools zu identifizieren und ein Verzeichnis der KI-Aktivitäten zu erstellen. Dadurch können Unternehmen die Nutzung als autorisiert oder nicht autorisiert klassifizieren und potenzielle Risiken einer Datenoffenlegung erkennen, ohne zusätzliche Lösungen implementieren zu müssen.
Mit einem zentralen Verzeichnis der KI-Nutzung können Unternehmen nicht autorisierte Tools leichter identifizieren, Entwicklungen bei der KI-Nutzung erfassen und die Wirksamkeit ihrer Governance-Richtlinien im Zeitverlauf bewerten. Werden Lücken festgestellt, können Unternehmen über Aurora-Security-Awareness and Training gezielte Schulungen zum Umgang mit KI zuweisen. So lernen Mitarbeitende bewährte Vorgehensweisen für den KI-Einsatz kennen, wodurch sich Risiken durch menschliches Fehlverhalten reduzieren lassen.
Security-Assistant liefert umfassende Antworten zu Risiken, Schwachstellen und operativen Fragen
Arctic Wolf erweitert zudem den Aurora-Security-Assistant, die natürlichsprachliche Schnittstelle zur Aurora-Superintelligence-Platform, um neue Funktionen, die einen umfassenderen Zugriff auf Erkenntnisse aus dem gesamten Arctic-Wolf-Portfolio ermöglichen. Kunden können nun Informationen aus Aurora-Exposure-Management, Aurora-Threat-Intelligence und ihrer eigenen Security Journey abrufen. Dadurch lassen sich Sicherheitsprobleme schneller untersuchen und anhand des jeweiligen Kontexts priorisieren – ganz einfach über einen Dialog in natürlicher Sprache.
Mit den neuen Funktionen können Kunden Fragen zu offenen Ergebnissen aus Security-Posture-In-Depth-Reviews (SPiDR) und zu Maßnahmen innerhalb ihrer Security-Journey stellen. Dazu gehören beispielsweise Fragen, welche Vorgänge besondere Aufmerksamkeit erfordern, bei welchen Überprüfungen eine Rückmeldung aussteht und welche Schritte als Nächstes erforderlich sind. Darüber hinaus können sie sich schnell einen Überblick über ihre aktuelle Risikolage verschaffen, indem sie kritische Schwachstellen, besonders verwundbare Systeme und Endpunkte identifizieren, bei denen kürzlich durchgeführte Schwachstellenscans fehlgeschlagen sind.
Auf Grundlage des Security-Operations-Graphs der Aurora-Superintelligence-Platform unterstützt der Aurora-Security-Assistant Kunden dabei, von der reinen Informationssuche zur Umsetzung konkreter Maßnahmen überzugehen. Innerhalb weniger Sekunden erhalten sie im Self-Service Zugriff auf sicherheitsrelevante Erkenntnisse, Empfehlungen und operative Kontextinformationen.
Erweiterte Integrationen erhöhen die Sicherheitsabdeckung
Arctic Wolf erweitert die Aurora-Superintelligence-Platform zudem um mehrere neue Technologieintegrationen, die durch die Open-Data-Pipeline der Plattform ermöglicht werden. Diese wandelt Rohtelemetriedaten aus der gesamten Angriffsfläche eines Kunden in hochwertige Sicherheitssignale um. Die Integrationen erweitern die Telemetrie-Datenbasis des Aurora-Agentic-SOC und ermöglichen zusätzliche Funktionen zur Erkennung von Bedrohungen und zur aktiven Reaktion innerhalb bestehender Kundenumgebungen. Unternehmen können so den Nutzen ihrer bereits eingesetzten Technologien steigern, ohne diese ersetzen zu müssen.
Neue Integrationen auf einen Blick:
- Web-Application-Firewalls (WAFs): Neue Integrationen mit Cloudflare und Imperva ermöglichen die Erkennung von Bedrohungen und die aktive Reaktion auf Angriffe gegen Webanwendungen und -dienste. Dadurch können Kunden schneller auf bösartige Aktivitäten reagieren.
- Backup und Wiederherstellung: Eine neue Integration mit Veeam bindet Informationen zu Datensicherung und Wiederherstellung in die Aurora-Superintelligence-Platform ein. Dadurch erhalten Unternehmen einen besseren Überblick über ihre Backup-Infrastruktur, die Angreifer zunehmend ins Visier nehmen, um Wiederherstellungsmaßnahmen zu behindern.
- Anwendungen im Gesundheitswesen: Neue Integrationen mit Epic Systems EHR, Claroty-xDome-Healthcare und Imprivata-ITDR erweitern die Transparenz über Anwendungen im Gesundheitswesen.
- Weitere Integrationen: Extrahop-Reveal(x) 360, Datadog, Proofpoint-Essentials, 1Password, Google-Workspace, Trend-Vision-One-Endpoint-Security, Palo-Alto-Cortex und Claroty-xDome Industrial.
Zusammen ermöglichen diese Integrationen die Einbindung weiterer Komponenten der bestehenden Sicherheitsinfrastruktur von Kunden in die Aurora-Superintelligence-Platform. Dadurch können Unternehmen einen besseren Überblick über ihre Sicherheitsumgebung gewinnen, Bedrohungen besser erkennen und wirksamer darauf reagieren.
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