Endpoint-Security für das KI-Zeitalter 

Arctic Wolf hat im Rahmen des „2026 Security Operations Summit“ die Verfügbarkeit von Aurora-Adaptive-Threat-Protection bekanntgegeben. Die Lösung für hochmoderne Endpoint-Security nutzt KI zur frühzeitigen Erkennung von Angriffsabsichten, um Ransomware, den Diebstahl von Zugangsdaten und andere schwer erkennbare Attacken bereits in einer frühen Phase der Angriffskette zu identifizieren, zu unterbrechen und zu beheben.

Aurora-Adaptive-Threat-Protection verfolgt einen neuen Endpoint-Security-Ansatz, der auf die heutige KI-geprägte Bedrohungslandschaft ausgerichtet ist. Da KI es Angreifern ermöglicht, schneller vorzugehen und die Zeit bis zur Ausnutzung von Schwachstellen zu verkürzen, benötigen Unternehmen eine Lösung, die Bedrohungen präventiv unterbrechen kann, noch bevor bösartige Aktivitäten für herkömmliche Sicherheitstools sichtbar werden. Gartner stellte kürzlich fest: „Um KI-gestützten Angriffen einen Schritt vorauszubleiben, gehen Unternehmen zunehmend über die reaktive Überwachung hinaus und setzen auf präventive Sicherheitskontrollen, insbesondere auf Funktionen, mit denen sich Angreifer abwehren, täuschen und an ihrem Vorgehen hindern lassen.“

Aurora-Adaptive-Threat-Protection unterstützt Unternehmen bei diesem Wandel, indem die Lösung bösartige Absichten bereits in einer früheren Phase des Angriffs erkennt und dazu beiträgt, Angriffe zu stoppen, bevor sie erheblichen Schaden anrichten können. Die Lösung wurde für den parallelen Einsatz mit bestehenden Endpoint-Protection (EPP)- und Endpoint-Detection and Response (EDR)-Lösungen entwickelt, darunter Plattformen von Drittanbietern und Aurora-Endpoint-Security. Dadurch lässt sich der Schutz erweitern, ohne dass Unternehmen ihre vorhandenen Lösungen austauschen müssen.

Anstatt sich auf einzelne Indikatoren für eine Kompromittierung (Indicators of Compromise, IoCs) zu verlassen, prognostiziert, bildet und analysiert Aurora-Adaptive-Threat-Protection Aktivitäten auf Endgeräten ab, um nachzuvollziehen, wie sich Prozesse und Ereignisse auf einem Endpunkt entwickeln. So kann die Lösung erkennen, wenn scheinbar legitime Aktionen zunehmend auf ein schädliches Ziel hinauslaufen. Durch die frühzeitige Erkennung der Angriffsabsicht kann Aurora-Adaptive-Threat-Protection Angriffe unterbrechen und beheben, bevor sie sich vollständig entfalten. Unternehmen können so Bedrohungen früher begegnen, als dies mit herkömmlichen EPP- und EDR-Lösungen allein möglich ist.

Viele Angriffe kommen inzwischen ohne Schadsoftware aus und sind daher mit herkömmlichen Sicherheitstools schwerer zu erkennen. Stattdessen nutzen Angreifer kompromittierte Zugangsdaten, vertrauenswürdige Tools und sich langsam ausbreitende Angriffstechniken, die sich in normale Geschäftsabläufe einfügen. Dieser Trend nimmt Fahrt auf: Im vergangenen Jahr entfielen 44 Prozent der Incident-Response-Einsätze von Arctic Wolf auf Ransomware. Auch der Diebstahl von Zugangsdaten nimmt weiter zu. So hat Schadsoftware zum Abgreifen von Zugangsdaten schätzungsweise 1,7 Milliarden Zugangsdaten von 7,4 Millionen infizierten Geräten gesammelt.(2)

Da Angreifer KI zunehmend einsetzen, um die Aufklärung potenzieller Ziele zu automatisieren, Angriffe zu beschleunigen und Kampagnen zu skalieren, benötigen Sicherheitsteams neue Möglichkeiten, Bedrohungen bereits in einer frühen Phase des Angriffs zu erkennen.

Dan Schiappa, President Technology and Services bei Arctic Wolf

„Angreifer benötigen häufig keine Malware mehr, um Schaden anzurichten“, erklärt Dan Schiappa, President of Technology and Services bei Arctic Wolf. „Sie können legitime Tools, vertrauenswürdige Zugangsdaten und KI-gestützte Automatisierung nutzen, um unbemerkt zu bleiben – und das alles mit Maschinengeschwindigkeit. Deshalb muss sich auch die Endpoint-Security weiterentwickeln. Endpoint-Detection and Response bietet umfassende Erkennungsmöglichkeiten, doch diese Erkennung muss früher ansetzen. Aurora-Adaptive-Threat-Protection verlagert den Schwerpunkt von einem rein auf Detection and Response ausgerichteten Ansatz hin zu einem stärker präventiven Vorgehen, bei dem bösartige Absichten erkannt und Bedrohungen bereits in einer früheren Phase der Angriffskette unterbrochen werden.“

Aurora-Adaptive-Threat-Protection erstellt und analysiert einen kausalen Graphen, der Endpunktaktivitäten, Prozesse, Dateien, Registrierungseinträge und API-Aufrufe umfasst. Indem die Lösung Zusammenhänge über einen längeren Zeitraum hinweg berücksichtigt, kann sie erkennen, wie einzelne Ereignisse miteinander verknüpft sind, und die Absichten von Angreifern identifizieren, selbst wenn einzelne Aktionen zunächst harmlos erscheinen. Dies ermöglicht es, Bedrohungen früher zu erkennen, laufende schädliche Aktivitäten zu unterbrechen und Angriffe zu verhindern, bevor sie tiefer in die IT-Umgebung vordringen.

Mithilfe fortschrittlicher agentenbasierter Workflows, darunter ein speziell trainiertes Small-Language-Model, bewertet Aurora-Adaptive-Threat-Protection den Verlauf von Aktivitäten am Endpoint, um legitime Geschäftsprozesse von sich abzeichnenden Bedrohungen zu unterscheiden. Sobald eine bösartige Absicht bestätigt ist, unterbricht die Lösung die Aktivität automatisch und macht die gesamte Angriffskette rückgängig. So können Unternehmen den Normalbetrieb schneller wiederherstellen und gleichzeitig den manuellen Aufwand für die Behebung der Auswirkungen reduzieren.

Die wichtigsten Funktionen von Aurora Adaptive Threat Protection im Überblick:

  • Den gesamten Angriffsverlauf nachvollziehen: Erfasst den vollständigen Verlauf von Endpunktaktivitäten und liefert so mehr Kontext darüber, wie sich Angriffe entwickeln. Dadurch können Sicherheitsteams Bedrohungen erkennen und bekämpfen, deren einzelne Aktivitäten andernfalls als unzusammenhängende, legitime Aktionen erscheinen würden.
  • Angriffe stoppen und rückgängig machen: Die Lösung wurde entwickelt, um bösartige Aktivitäten über die gesamte Angriffskette hinweg automatisch rückgängig zu machen und eine schnelle und effiziente Rückkehr zum normalen Geschäftsbetrieb zu ermöglichen.
  • Bestehende Sicherheitsinvestitionen ergänzen: Aurora-Adaptive-Threat-Protection erweitert vorhandene EPP- und EDR-Lösungen und lässt sich parallel zu diesen einsetzen, ohne dass bestehende Tools ersetzt werden müssen.
  • Geringe Auswirkungen auf die Systemleistung: Die Lösung wurde entwickelt, um Endpunkte zu schützen, ohne die Leistung der Geräte sowie die Arbeitsspeicher- und CPU-Auslastung wesentlich zu beeinträchtigen.
  • Den Aufwand für Security-Operations reduzieren: Durch die frühzeitige Bekämpfung von Bedrohungen und das Zurücksetzen auf den Zustand vor einem Angriff soll der administrative Aufwand minimiert und Sicherheitsteams bei der Reaktion auf Sicherheitsvorfälle und der Behebung ihrer Auswirkungen entlastet werden.

Aurora-Adaptive-Threat-Protection basiert auf der Aurora-Superintelligence-Platform, die wöchentlich mehr als zehn Billionen Sicherheitsereignisse von über 11.000 Kunden verarbeitet. Durch die Kombination KI-gestützter Analysen mit der KI-nativen Security-Operations-Plattform von Arctic Wolf ermöglicht Aurora-Adaptive-Threat-Protection eine frühzeitigere Erkennung und Unterbrechung von Bedrohungen sowie eine schnellere Wiederherstellung. Damit ergänzt die Lösung bestehende Endpoint-Security-Lösungen und führt zugleich den Ansatz von Arctic Wolf fort, wirksame Sicherheitsergebnisse durch agentenbasierte Sicherheitsprozesse unter menschlicher Aufsicht und Validierung zu erzielen.

Aurora-Adaptive-Threat-Protection ist im Rahmen einer exklusiven Betaphase für Kunden von Arctic Wolf ab sofort verfügbar.

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