Digitale Identitäten als Dreh- und Angelpunkt

Identity first: Airlock rückt die vollständige Identitätskette ins Zentrum der Aufmerksamkeit und macht sie am Messestand der it-sa in Nürnberg, am 27. bis 29. Oktober 2026, in Halle 9, Stand 438, erlebbar. Vertrauen ist der neue Perimeter: Nicht mehr die Netzwerkgrenze entscheidet über Sicherheit, sondern die Identität hinter jedem Zugriff.

EUDI-Wallets, Deepfakes bei der Identitätsprüfung und die wachsende Zahl nicht-menschlicher Identitäten stellen Unternehmen vor neue Aufgaben. Airlock zeigt auf der it-sa gemeinsam mit den Partnern Medialine Security, PXL Vision, Procivis, Futurae und Onespan, wie sich Identitäten entlang der gesamten Kette sicher prüfen, verwalten und absichern lassen.

„Zero-Trust sagt vor allem, was man vermeiden soll: blindes Vertrauen. Doch jedes Unternehmen braucht Vertrauen. Entscheidend ist deshalb, wie Vertrauen entsteht, geprüft wird und bei Bedarf wieder entzogen werden kann. Identity-First gibt die Antwort: mit einer Kette prüfbarer Nachweise – für Menschen und Maschinen“, sagt Roman Hugelshofer, Managing Director Application Security bei der Ergon Informatik AG.

 

Expertise für jedes einzelne Glied in der Identitätskette

Die Identitätskette beginnt bei der Verifikation. Sie umfasst digitale Nachweise in Wallets, die Authentifizierung im laufenden Betrieb sowie delegierte Zugriffe für Services und AI-Agents. Airlock verbindet diese Elemente an einem zentralen Orchestrierungspunkt: Web-Application and API-Protection (WAAP) und Customer-Identity and Access-Management (cIAM) greifen dort ineinander. So lassen sich Partnerlösungen einbinden und menschliche wie maschinelle Identitäten nach einheitlichen Prinzipien steuern – vom Kundenportal bis zum Kubernetes-Cluster. Am Gemeinschaftsstand zeigen die Partner, wie sich die einzelnen Aufgaben in der Praxis lösen lassen. PXL Vision bringt Erfahrung im Bereich Identitätsprüfung und elektronische Signatur für Kunden-Onboarding- und KYC-Prozesse (Know Your Customer) mit. Procivis gewährt Einblick in Projekte rund um das Ausstellen, Verwalten, Verifizieren und sichere Nutzen digitaler Nachweise nach eIDAS 2.0 und Schweizer-E-ID-Gesetz. Futurae ist auf phishingresistente Authentifizierung spezialisiert, gestützt durch eine kontextbezogene Risikoanalyse, die Betrugsversuche in Echtzeit erkennt, ohne den Nutzer dabei zu behindern. Onespan verfügt über Fachkompetenz in den Bereichen hochsichere Authentifizierung und Transaktionssicherheit, einschließlich Hardware-Authentifikatoren und Transaktionssignatur für stark regulierte Umgebungen. Medialine Security spielt als Managed-Security-Service-Provider umfangreiche Expertise in der Web-Application-Security und bei der Integration in gewachsene Applikationslandschaften aus und ist der höchst zertifizierte Airlock-Partner.

 

Token Exchange für AI-Agents

Ein weiterer Schwerpunkt am Stand ist Token-Exchange nach RFC 8693. Der Ansatz gewinnt mit AI-Agents an Bedeutung: Statt einem Agenten die Zugangsdaten des Nutzers weiterzugeben, erhält er für jeden Zugriff ein eigenes Token. Dieses Token ist auf den jeweiligen Schritt begrenzt, zeitlich befristet und einer dokumentierten Delegationskette zugeordnet. So bleiben Berechtigungen nachvollziehbar und auf das erforderliche Maß beschränkt. Die Schweizerischen Bundesbahnen setzen dieses Muster bereits produktiv ein.

 

Whitepaper „Identity First“

Das neue Whitepaper „Identity First“ zeigt, wie Unternehmen moderne Identitätsarchitekturen aufbauen und Vertrauen durch nachvollziehbare Nachweise stärken. Es enthält konkrete Handlungsempfehlungen für alle Glieder der Identitätskette:

  • Identitätsprüfung, die Deepfakes standhält.
  • EUDI-Wallet, E-ID und Verifiable-Credentials.
  • Phishing-resistente Authentifizierung und Continuous-Adaptive-Trust.
  • Transaktionssicherheit und qualifizierte elektronische Signaturen.
  • Non-Human Identities und AI-Agents.
  • Referenzarchitektur für menschliche und maschinelle Identitäten.

Info: Das Whitepaper kann hier kostenlos bezogen werden: Identity First – der neue Perimeter | Airlock

Mit dem Online-Readiness-Check von Airlock können Unternehmen ihren Reifegrad im Identitätsmanagement einschätzen. Der Check ordnet sie einem von vier Profilen zu und berücksichtigt menschliche sowie maschinelle Identitäten. Auf dieser Grundlage lassen sich konkrete nächste Schritte ableiten und potenzielle Lücken gezielt schließen.

Auf dem Messestand können Interessierte den Check machen und sich ein Verifiable-Credential für Schweizer „Schoggi“ ausstellen lassen, um spielerisch zu erfahren, wie sie die EUDI schon jetzt nutzen könnten. Unter allen Teilnehmenden wird jeden Abend ein iPad verlost.

Für ein kostenloses Ticket können sich Interessenten hier registrieren: Airlock auf der it-sa 2026 | Airlock

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