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Kali365 imitiert vermehrt Unternehmen wie Microsoft und Okta

2. Juni 2026

Steven Campbell, Staff Threat Intelligence Researcher bei Arctic Wolf, ordnete kürzlich die FBI-Warnung vor „Kali365“, eine Kampagne, die sich mittlerweile vom Phishing-Kit zu einer umfassenderen Phishing-as-a-Service-Plattform entwickelt hat, und aktuelle Entwicklungen rund um moderne Phishing-Angriffe ein. Kali365 war zunächst dadurch aufgefallen, dass sie den OAuth-Device-Authorization-Flow von Microsoft ausnutzte, um Authentifizierungs-Tokens zu stehlen und Multi-Faktor-Authentifizierung zu umgehen.

Nun konnte Arctic Wolf eine erhebliche Ausweitung der Phishing-as-a-Service-(PhaaS)-Kampagne beobachten.

Neue Erkenntnisse in puncto Kali365 im Überblick:

  • Arctic-Wolf-Researcher identifizierten einen Cluster aus 126 Hosts, die dieselbe Phishing-Kit-Infrastruktur bereitstellen. Dies deutet auf eine deutlich größere Kampagne hin als bislang dokumentiert und zeigt die Fähigkeit der Bedrohungsakteure, Domains und Phishing-Köder schnell auszutauschen.
  • Die Kampagne imitiert inzwischen zahlreiche bekannte Unternehmen und Services, darunter Outlook, Live, Okta, Xerox Docushare, GMX, Mail.ru, Yandex Disk, Odnoklassniki sowie AWS-ähnliche Dienste.
  • Es wurde eine aktive Account-Takeover-Kampagne gegen MAX-Messenger, einer von der russischen Regierung unterstützte Messaging-Plattform (vergleichbar mit dem populären chinesischen Dienst WeChat), entdeckt. Opfer werden über gefälschte Seiten zur Preisverifizierung dazu verleitet, Telefonnummern, SMS-Codes und 2FA-Zugangsdaten preiszugeben.
  • Das Phishing-Kit für MAX-Messenger exfiltriert Daten der Angriffsopfer über Telegram-Bots in Echtzeit. Dies verdeutlicht die fortschreitende Konvergenz von Phishing-as-a-Service-Operationen und Telegram-basierten Cybercrime-Ökosystemen.
  • Die Erkenntnisse legen nahe, dass sich der Betreiber von einem einzelnen Phishing-Kit zu einer umfassenderen Phishing-as-a-Service-Plattform entwickelt hat, die sowohl Unternehmens- als auch Privatnutzerinnen und -nutzer in verschiedenen Regionen gezielt angreifen kann.

Info: Weitere Details zum Thema finden sich hier im Arctic-Wolf-Blogpost: https://arcticwolf.com/resources/blog/kali365-expands-into-aws-microsoft-okta-xerox-max-messenger/

#ArcticWolf

Tags:2-Faktor-AuthentifizierungAccount-TakeoverArctic WolfAuthentifizierungCybersecurityCybersicherheitKali365Phishing-as-a-ServicePhishing-Kit
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Ralf Ladner2. Juni 2026

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Kritische Schwachstellen zur Ausweitung von Active-Directory-Rechten „ResetNightmare“ und „KerberLoss“ nutzen Schwächen von Identitätssystemen in der Interpretation von Benutzer- und Dienstnamen aus, wodurch Angreifer möglicherweise Dienste stören, die Authentifizierung untergraben oder sich als privilegierte Benutzer ausgeben können. Der Experte für identitätsbasierte Cyber-Resilienz und Krisenbewältigung, Semperis, gab bekannt, dass Shai Laron, Sicherheitsforscher bei Semperis, zwei kritische Sicherheitslücken in Active-Directory entdeckt hat, die Angreifern einen Einstiegspunkt für die vollständige Kompromittierung einer Domäne bieten könnten, wodurch sie sich lateral ausbreiten, Persistenz etablieren, die Authentifizierung untergraben, kritische Dienste stören, sensible Daten stehlen und möglicherweise Ransomware im gesamten Unternehmen verbreiten könnten.#ActiveDirectory #Cybersecurity #Schwachstelle @SemperisInfo: Megr Detaisl auf Netzpalaver: https://netzpalaver.de/2026/08/26/kritische-schwachstellen-zur-ausweitung-von-active-directory-rechten/Ralf Ladner und Netzpalaver in den Social-Medien:twitter: https://twitter.com/netzpalaverx (twitter): https://twitter.com/ralf_ladnerfacebook: https://facebook.com/netzpalaver.newsinstagram: https://instagram.com/netzpalaver_newspinterest: https://pinterest.de/netzpalaverMastodon: https://social.tchncs.de/@Netzpalavertiktok: https://www.tiktok.com/@netzpalaverspotify: https://open.spotify.com/show/0O2IRyPlLTinA9890E2vBsxing: https://www.xing.com/news/pages/netzp...linkedin: https://www.linkedin.com/in/ralf-ladn...web: https://netzpalaver.deskype: ralf.ladner
Cybersecurity - Kritische Schwachstellen zur Ausweitung von Active-Directory-Rechten
Wie das „Bulletproof“-Kit Secure-E-Mail-Gateways und Multi-Factor-Authentification umgehen kann  Die Sicherheitsforscher des KnowBe4 Threat Labs haben eine aktive Phishing-Infrastruktur untersucht, die gezielt eine Schwachstelle klassischer E-Mail-Sicherheitsmechanismen ausnutzt. Das von den Angreifern selbst als „Bulletproof“ bezeichnete Redirector-Kit versteckt die eigentliche Phishing-Infrastruktur hinter kompromittierten, legitimen Websites. Dadurch können schädliche Links Secure-E-Mail-Gateways und klassische URL-Reputationsprüfungen umgehen.#Bulletproof #Cybersecurity #EMailSicherheit @KnowBe4Mehr dazu auf Netzpalaver: https://netzpalaver.de/2026/08/19/wie-das-bulletproof-kit-secure-e-mail-gateways-und-multi-factor-authentification-umgehen-kann/Ralf Ladner und Netzpalaver in den Social-Medien:twitter: https://twitter.com/netzpalaverx (twitter): https://twitter.com/ralf_ladnerfacebook: https://facebook.com/netzpalaver.newsinstagram: https://instagram.com/netzpalaver_newspinterest: https://pinterest.de/netzpalaverMastodon: https://social.tchncs.de/@Netzpalavertiktok: https://www.tiktok.com/@netzpalaverspotify: https://open.spotify.com/show/0O2IRyPlLTinA9890E2vBsxing: https://www.xing.com/news/pages/netzp...linkedin: https://www.linkedin.com/in/ralf-ladn...web: https://netzpalaver.deskype: ralf.ladner
Cybersecurity - Bulletproof-Kit umgeht Secure-E-Mail-Gateways und Multi-Factor-Authentification
Vor Kurzem hat Apple in einem Supportbeitrag seine iPhone and iPad-Kunden vor einer neuen Phishing-Angriffswelle gewarnt. Zur initialen Kontaktaufnahme setzen die Angreifer unter anderem auch auf die Videokommunikations-Plattform Facetime und geben sich als Mitarbeiter des Apple-Kundensupports aus. Um ihre Angriffe möglichst überzeugend zu gestalten, bringen sie gefälschte Anrufer-IDs und gefälschte Logos zum Einsatz. In die Hände spielt ihnen aber auch der Umstand, dass die natürliche Skepsis vor verdächtigen Anfragen bei Videoanrufen über vertrauenswürdige Plattformen wie Facetime deutlich schwächer ausfällt als bei herkömmlichen Phishing-E-Mails und -SMS-Nachrichten.#AppleID #Cybersecurity #Facetime #SecurityAwarenessInfo: Mehr Details zur Facetime-Kampane auf Netzpalaver: https://netzpalaver.de/2026/08/11/phishing-angriffe-ueber-facetime/Ralf Ladner und Netzpalaver in den Social-Medien:twitter: https://twitter.com/netzpalaverx (twitter): https://twitter.com/ralf_ladnerfacebook: https://facebook.com/netzpalaver.newsinstagram: https://instagram.com/netzpalaver_newspinterest: https://pinterest.de/netzpalaverMastodon: https://social.tchncs.de/@Netzpalavertiktok: https://www.tiktok.com/@netzpalaverspotify: https://open.spotify.com/show/0O2IRyPlLTinA9890E2vBsxing: https://www.xing.com/news/pages/netzp...linkedin: https://www.linkedin.com/in/ralf-ladn...web: https://netzpalaver.deskype: ralf.ladner
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