Nachhaltige USV-Anlage mit modularen Powermodulen

Legrand bringt eine neue Generation der modularen Trimod-USV-Anlage auf den Markt und präsentiert sie erstmals auf der Light + Building 2026 in Halle 11.1, Stand B86. Sie kommt im neuen Design mit Fokus auf Energieeffizienz sowie Nachhaltigkeit und zeichnet sich durch einen umfassend modularen Aufbau aus. Dabei werden die einzelnen Leistungs- und Batteriemodule nach Bedarf plug-&-play in Einschübe geschoben. Selbst die drei Ausgangsphasen sind modular ausgelegt, was vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten eröffnet. Anwender können so flexibel ihre individuelle USV-Anlage bedarfsgerecht konfigurieren und sparen dabei Platz, Energie und Kosten. Die Trimod ist in Leistungsstufen von 10 bis 80 kVA lieferbar. Im Parallelbetrieb sind bis zu 160 kVA möglich.

Die Trimod-USV-Anlagen von Legrand sind hocheffizient und erzielen einen Wirkungsgrad bis 96,5 Prozent im Online-Doppelwandlerbetrieb sowie einen Leistungsfaktor von nahezu eins, also maximale Wirkleistung. Klassische USV-Anlagen arbeiten mit einem Leistungsfaktor von 0,9.

Die neue Generation basiert zudem auf moderner Halbleitertechnik und nutzt zur Stromumwandlung die schnelle PMW-High-Frequency-Technologie, also hochfrequente Pulsweitenmodulation und erzeugt so ein besonders sauberes Sinussignal für die angeschlossenen Verbraucher.

 

Die Vorteile des modularen Ansatzes

Um die USV-Anlage so bedarfsgerecht wie möglich auslegen zu können, bietet Legrand die Powermodule in drei Größen mit 3,4 Kilowatt, 5 Kilowatt oder 6,7 Kilowatt Leistung an. Jede Konfiguration besteht aus unabhängigen einphasigen Modulen.

Da auch die drei Ausgangsphasen als Module konzipiert sind, können diese unabhängig voneinander geschaltet werden und bieten eine Redundanz auf Einzelphasen. Sie erweitern somit die Konfigurationsmöglichkeiten einer Trimod noch zusätzlich:

  • Es können drei unabhängige einphasige Leitungen versorgt werden, wobei der Betreiber jeder von ihnen hinsichtlich der Betriebsdauer eine unterschiedliche Priorität zuweisen kann.
  • In einem einzigen Schrank lassen sich vier verschiedene Eingang/Ausgang-Konfigurationen anlegen: 3/3-, 1/1-, 3/1- und 1/3-phasig.

Der umfassende modulare Ansatz in Bezug auf Leistung, Batterie und Phase erlaubt bedarfsgerechte, kostensparende Konfigurationen sowie eine effiziente n+1-Redundanz. Dabei konfigurieren sich alle Komponenten selbst und verfügen über Plug-&-Play-Anschlüsse, sowohl für die Versorgung als auch für die Ansteuerung. Das erleichtert die Diagnose, Wartung sowie eine spätere Erweiterung.

Der standardisierte Aufbau aus kompakten und relativ leichten Modulen vereinfacht zudem den Transport sowie die Installierung der USV-Anlage.

 

Zertifiziert nachhaltig

Das Werk, in dem die Trimod produziert wird, arbeitet mit einem nach ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagementsystem. Mit dem Launch der USV-Anlage im Frühjahr 2026 wird Legrand zudem einen internationalen PEP (Profil Environnemental Produit) ECOPass nach ISO 14025 veröffentlichen, der vergleichbar ist mit dem des Vorgängermoduls Trimod-HE. In diesem sind die Nachhaltigkeitskennzahlen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg dokumentiert. Wie diese wird auch eine neue Trimod etwa zu 37 Prozent aus Materialien aus der Kreislaufwirtschaft bestehen und eine Recyclingfähigkeitsrate von 84 Prozent aufweisen. Ein intelligentes Ladesystem erhöht dabei zum Beispiel die Batterielebensdauer.

Welche Features bietet die neue Trimod von Legrand?

  • Modular aufbaubar von 10 bis 160 kW im Parallelbetrieb.
  • Powermodule in drei Leistungsgrößen zur perfekten Auslegung (Hot-SWAP).
  • Flexibelste und einzigartige Eingang/Ausgangskonfiguration.
  • Nahezu alle Batterietypen einsetzbar (VRLA AGM LI-IO…).
  • Batterien intern (Hot-Swap) und extern möglich.
  • Hochmodernes Bedienungsdisplay mit allen Informationen und Störungsanalysen.
  • Kleiner Footprint sowie höchste Energieeffizienz mit 96,5 %.

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