Solarwinds, ein führender Anbieter von einfacher, leistungsstarker und sicherer Observability- und IT-Management-Software, hat seinen „2025 State of Database Report“ veröffentlicht, der sich mit dem zunehmenden Druck auf heutige Datenbank-Administratoren (DBAs) befasst und eine deutliche Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Führungskräfte und der Realität der DBAs aufzeigt. Der Bericht stützt sich auf Erkenntnisse von über 1.000 IT-Experten, darunter 500 Führungskräfte und mehr als 500 DBAs.
Da Unternehmen vielfältige Datenbanken, Multi-Umgebungssysteme und steigende Datenschutzanforderungen verwalten müssen, ist die Rolle des DBAs sowohl wichtiger als auch komplexer geworden. Die Diskrepanz zwischen den Erwartungen von DBAs und den entsprechenden IT-Führungskräften hat zu einer Zunahme von Burnouts geführt. In der Folge erwägt jeder dritte DBA, seine Position aufzugeben. Mit einheitlichen Tools, kontinuierlichen Schulungen und einem Fokus auf strategische Initiativen können Unternehmen DBAs jedoch nicht nur in die Lage versetzen, diesen Druck zu überstehen, sondern sie zu wichtigen Triebkräften für Innovationen zu machen.
Die Rolle des Datenbank-Administrator im Jahr 2025: Bewältigung zunehmender Komplexität
Mit der Weiterentwicklung von Datenumgebungen und der Einführung hybrider und cloudnativer Architekturen in Unternehmen hat die Rolle des Datenbankadministrators an Bedeutung gewonnen. Während DBAs (81 %) überwiegend Oracle- und SQL-Server verwalten, sind diese Systeme heute nur noch ein Teil des Gesamtbildes. Diese Gruppe ist nun für ein ganzes Ökosystem verschiedener Datentechnologien verantwortlich, die Analysen, KI und moderne Anwendungen ermöglichen. Zudem überwachen sie Bereitstellungsumgebungen, darunter:
- Lokal: 57 % der Befragten.
- Öffentliche Cloud: 31 % der Befragten.
- Private Cloud: 12 % der Befragten.
Diese zunehmende Komplexität der DBA-Rolle in Verbindung mit einer mangelnden Abstimmung mit IT-Führungskräften kann zu kostspieligen Fehlern führen und sich auf das Geschäftsergebnis auswirken.
Brandbekämpfung: Ein anhaltender Kreislauf
Für viele DBAs dominiert die Brandbekämpfung die Arbeitswoche, wobei sie 27 ihrer 40 Stunden mit reaktiven Aufgaben verbringen. Dieses unerbittliche Tempo führt nicht nur zu Burnout, sondern verdrängt auch strategische Initiativen und trägt zur Unzufriedenheit am Arbeitsplatz bei. Dies sind die Ergebnisse:
75 % der Befragten gaben an, dass Warnmüdigkeit ihre Fähigkeit beeinträchtigt, Prioritäten zu setzen und auf Vorfälle zu reagieren. 49 % dieser Befragten beschrieben die Auswirkungen als „massiv“ oder „schwerwiegend“.
Für Führungskräfte ist es wichtig, die richtigen, innovativen Tools zu finden und bereitzustellen, die eine Minderung der Komplexität, der steigenden Kosten und der Warnmüdigkeit bewirken können.
KI-Tools reduzieren die Arbeitsbelastung, aber DBAs stehen vor Herausforderungen bei der Einführung
Sowohl DBAs als auch IT-Führungskräfte erkennen, wie KI-Tools die DBA-Funktionen stärken, die Brandbekämpfung reduzieren und einheitliche IT-Umgebungen unterstützen. DBAs, die bereits KI-Tools einsetzen, profitieren von diesen und weiteren Vorteilen:
- 62 % geben an, dass KI ihnen geholfen hat, Leistungsprobleme schneller zu diagnostizieren.
- 60 % berichten von einer zuverlässigeren und konsistenteren Ausführung von Routineaufgaben.
- 54 % haben den Zeitaufwand für manuelle oder sich wiederholende Aufgaben reduziert.
- 53 % geben an, dass sie sich nun auf wichtigere Aufgaben konzentrieren können.
Die Einführung von KI hat auch neue Herausforderungen mit sich gebracht, von denen DBAs häufiger berichten als Führungskräfte. Dazu gehören zusätzliche Überwachungsaufgaben, die mangelnde Abstimmung von KI-Workflows mit den täglichen Prozessen, Schwierigkeiten bei der Verwendung von KI-Tools aufgrund schlechter Datenqualität und ein Mangel an Data Governance oder klaren Zuständigkeiten.
Komplexität begrenzen und Abstimmung schaffen
Moderne DBAs stehen vor wachsenden Herausforderungen, aber dieser Druck schafft auch Chancen für Veränderungen. Unternehmen, die einheitliche Tools, KI-gestützten Support und kontinuierliche Schulungen anbieten, können reaktive Teams in strategische Partner verwandeln, die mit der IT-Führung abgestimmt sind. Diejenigen, die schnell handeln, verschaffen sich einen klaren Vorteil beim Management von Komplexität und bei der Steigerung der Geschäftsergebnisse.
„Die Daten in diesem Bericht zeigen eine Realität auf, in der die Rolle des DBAs aufgrund der Komplexität der Enterprise IT-Architekturen in Unternehmen immer schwieriger wird, was durch eine anhaltende Kluft zwischen den Sichtweisen von DBAs und IT-Führungskräften noch verstärkt wird“, so Kevin Kline, Experte für Datenbankmanagementsysteme bei Solarwinds. „Da Unternehmen immer stärker von Daten und den DBAs, die diese Daten verwalten, abhängig werden, ist es unerlässlich, dass wir eine Unternehmenskultur schaffen, die Komplexitäten und Diskrepanzen beseitigt und die Voraussetzungen für echten Teamerfolg schafft.“
Info: Weitere Details zum Bericht „2025 State of DBA Report“ finden sich hier: https://www.solarwinds.com/campaign/state-of-database
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