Die Europäische Union hat am 13. Mai 2025 die European-Vulnerability-Database (EUVD) offiziell gestartet. Ziel dieser neuen Plattform ist es, aggregierte, zuverlässige und handlungsorientierte Informationen über Schwachstellen in Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)-Produkten und -Dienstleistungen bereitzustellen. Die EUVD wurde von der EU-Agentur für Cybersicherheit (ENISA) im Rahmen der Vorgaben der NIS2-Richtlinie entwickelt.Warum eine eigene European-Vulnerability-Database?
Funktion und Zielgruppe der European-Vulnerability-Database
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Öffentliche und private Organisationen, die Schwachstelleninformationen benötigen.
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Hersteller und Anbieter von IKT-Produkten und -Dienstleistungen.
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Nationale Behörden, insbesondere die EU-CSIRTs (Computer Security Incident Response Teams).
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Sicherheitsforscher und interessierte Öffentlichkeit.
European-Vulnerability-Database: Datenquellen und Inhalte
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Offene Schwachstellendatenbanken (z.B. CVE von MITRE).
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Warnmeldungen und Handlungsempfehlungen von nationalen CSIRTs.
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Hinweise und Patch-Informationen von Herstellern.
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Kataloge wie CISA’s Known Exploited Vulnerabilities (KEV).
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Beschreibung der Schwachstelle und betroffene Produkte/Versionen.
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Schweregrad und mögliche Angriffsszenarien.
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Hinweise zu verfügbaren Patches oder Mitigationsmaßnahmen.
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Status zur Ausnutzung der Schwachstelle.












