Einfluss von Hyperscale-Rechenzentren

Der globale Spezialist für die digitale Transformation von Energiemanagement und Automatisierung, Schneider Electric, stellt eine neue Studie zum Rechenzentrumsmarkt vor. Der Report „Der Einfluss von Hyperscale-Datacentern“ untersucht die Auswirkungen von Trends wie Hyperscale-Computing und Colocation auf die Dynamik und die Wertschöpfungs-Modelle im nordamerikanischen Rechenzentrumsmarkt. Für den Bericht wurden rund 200 Entscheidungsträger aus den vier wichtigsten Wertschöpfungsstufen der US-Rechenzentrumsbranche befragt, darunter Bauleiter, Elektroinstallateure, Consultants sowie Distributoren und Integratoren.

Die Nachfrage nach Rechenzentrumskapazitäten steigt weltweit kontinuierlich an. Die CapEx-Ausgaben der führenden Hyperscale-Betreiber lagen allein im Jahr 2018 auf einer Rekordhöhe von 120 Milliarden Dollar. Die Rolle der Wertschöpfungsteilnehmer war dabei noch nie so wichtig wie heute, doch auch die Ansprüche werden größer. Die neue Studie von Schneider Electric zeigt die Entwicklung, die entscheidenden Herausforderungen, und was in Zukunft notwendig sein wird, um innerhalb der Datacenter-Branche erfolgreich zu sein.

 

Anpassung an das Hyperscale-Zeitalter

Insgesamt ergab der Bericht, dass neue Technologien wie offene Architekturen, Edge-Computing, softwaredefinierte Rechenzentren (SDDC), Prefab sowie KI und Digitalisierung tiefgreifende Auswirkungen auf die Wertschöpfung im Datacenter-Bereich haben werden. Die Mehrheit der Befragten gibt zudem an, dass Hypercale-Computing die größten positiven Auswirkungen auf ihr Unternehmen hat.

Der Anstieg der Gewinnmargen und die Möglichkeit, neue Fähigkeiten und Kompetenzen zu erwerben, gehörten zu den wichtigsten Chancen. Der Trend zu Hyperscale-Rechenzentren hat aber auch die Auswirkungen des anhaltenden Fachkräftemangels in der Branche verstärkt. Dieser galt bei vielen Befragten als Top-Herausforderung.

„Hyperscale hat den Rechenzentrumsmarkt grundlegend verändert. Größe und Komplexität haben einen tiefgreifenden Einfluss auf das, was wir Wertschöpfungskette nennen: ein Ökosystem von Menschen, die stetig daran arbeiten, immer größere Datacenter-Kapazitäten zum Leben zu erwecken“, so Frank Nash, Senior Director, Secure Power, Schneider Electric. „Der Report zeigt, dass die Akteure in der Wertschöpfungskette bereit sind, das Potenzial von Hyperscale-Rechenzentren zu nutzen und sich mit der Zeit weiterzuentwickeln. Doch anhaltende und neue Herausforderungen machen auch einen modernen Ansatz für gemeinsames Engagement und Zusammenarbeit notwendig. Jedes Glied der Wertschöpfungskette spielt dabei eine entscheidende Rolle im Gesamtprozess, und ist elementar, um Abläufe künftig noch schneller und kostengünstiger zu gestalten.“

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