Netzpalaver
  • Cloud
  • Sicherheit
  • Datacenter
  • Infrastruktur
  • Telekommunikation
  • Impressum
  • Datenschutz
Mittwoch, Oktober 14, 2026
  • Partnerzone
  • Media
  • Ansprechpartner
  • Impressum
  • Datenschutz
Netzpalaver
Netzpalaver | #AI #CloudComputing #Datacenter #Cybersecurity #Telekommunkation #Infrastruktur
Netzpalaver
  • AI
  • Cloud
  • Datacenter
  • Infrastruktur
  • Telekommunikation
  • Cybersecurity
HomeSicherheit

Was erwartet die IT-Security-Welt im nächsten Jahr?

4. Dezember 2018
Markus Kahmen, Regional Director Central Europe bei Thycotic

Mit 2018 geht ein Jahr zu Ende, das mit einer Reihe gefährlicher Cyber-Angriffe und Datenpannen für Aufregung gesorgt hat. Man denke etwa an den millionenfachen Datendiebstahl bei British Airways beziehungsweise der Marriott-Hotelkette, vermeintliche Spionage-Chips bei Supermicro, geleakte Atomkraftwerkinformationen bei Ingérop,  und nicht zuletzt den Cambridge Analytica-Skandal bei Facebook. Und auch im kommenden Jahr müssen wir auf der Hut sein vor gefährlichen Sicherheitslücken, neuen Angriffsmethoden und Angriffsflächen und nachlässigem Datenschutz. Folgende Schwerpunkte dürften 2019 eine wichtige Rolle in der Welt der Cyber-Sicherheit spielen.

 

Privilegierte Accounts bleiben beliebtes Einfallstor für Hacker

Kompromittierte privilegierte Unternehmenskonten sind seit vielen Jahren eine der beliebtesten Angriffsmethoden, über die sich Cyberkriminelle Zugang zu Systemen und sensiblen Daten verschaffen. Das wird sich auch im nächsten Jahr nicht ändern. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen ihre sensiblen Accounts und Konten mit weitrechenden Berechtigungen mit Hilfe einer Least-Privilege-Policy so gut es geht einschränken und Sitzungen privilegierter Konten stets im Blick haben. Bis heute haben nur rund 25 Prozent der Unternehmen eine effektive PAM-Lösung im Einsatz, die diese wichtigen Funktionalitäten auch erfüllt. Im Jahr 2019 ist es nun an der Zeit, die Kontrolle über die privilegierten Konten zurückzugewinnen.

 

Krypto-Mining weiter auf dem Vormarsch

Während die Ransomware, das Schreckgespenst von 2017, fürs Erste wieder in der Versenkung verschwunden ist, hat das Krypto-Mining, d.h. der Missbrauch gekaperter Rechenleistung, um Digitalwährungen wie Bitcoin und Monero zu schürfen, im vergangenen Jahr einen Aufstieg erlebt. So waren schädliche Krypto-Miner im ersten Halbjahr für 32 Prozent der Malware- Angriffe verantwortlich, während nur bei 8 Prozent der Vorfälle Ransomware im Spiel war, wie der Vulnerability- and Threat-Trend-Report von Skybox gezeigt hat. Das Problem: Viele Hacker nutzen gezielt ältere Schwachstellen und Sicherheitslücken, um Krypto-Mining zu betreiben und auch die Zahl bösartiger mobiler Mining-Apps, die es teilweise sogar in den Google-Store schaffen, steigt seit Jahren an. Die weiterhin starke Zunahme von Geräten insbesondere im IoT-Bereich wird dazu führen, dass im kommenden Jahr viele neue Ziele für Krypto-Miner geschaffen werden und deshalb mit einem weiteren Anstieg zu rechnen ist.

 

Zunahme von Phishing-Angriffen

Alle Welt redet von Zero-Day-Attacken, Malware und Sicherheitslücken der Betriebssysteme, doch eines der größten Sicherheitsrisiken geht von den Menschen selbst aus. Nach wie vor ist Social-Engineering der schnellste und effektivste Weg, um das Netzwerk zu infiltrieren. Das bestätigten auch 56 Prozent der Hacker, die im Rahmen der Blackhat-Umfrage von Thycotic vor ein paar Monaten befragt wurden. Ganz hoch im Kurs steht dabei nach wie vor Phishing. Phishing-Mails dienen als erste Stufe für eine Reihe von Angriffen – von Spionage bis zum Einschleusen von Malware oder Krypto-Mining-Trojanern. In der Regel versuchen Angreifer auf diesem Wege den Empfänger der Mail dazu zu bewegen, sensible Passwörter weiterzugeben oder Schadcode herunterzuladen. Trotz gestiegener Aufklärung kommen Cyberkriminelle mit Phishing immer noch ans Ziel, was Hacker anspornen dürften, ihre Angriffe weiter zu professionalisieren und Mails noch gezielter auf ihre Opfer zuzuschneiden. Ein Rückgang der Phishing-Welle ist deshalb auch 2019 nicht zu erwarten.

 

Das Jahr der Bußgelder

Bei den düsteren Aussichten ist im kommenden Jahr aus Security-Sicht aber auch Positives zu erwarten – zumindest aus Verbrauchersicht. Denn die Datenschutz-Grundverordnung der EU, die im Mai 2018 in Kraft getreten ist, und vor allem die damit verbundenen hohen Bußgelder bei Datenschutzverstößen, werden dafür sorgen, dass Unternehmen ihre Datensicherheit immer weiter optimieren. Ich gehe stark davon aus, dass in den kommenden Monaten das eine oder andere Unternehmen wegen Verstößen zur Kasse gebeten wird teils empfindliche Summen zu zahlen hat. Dies allein dürfte viele andere Unternehmen abschrecken und sie dazu bewegen, den Datenschutz endlich ernster zu nehmen.

#Netzpalaver #Thycotic

 

Tags:CybercrimeCybersecurityDatenschutzDSGVOKrypto-MiningLeast-Privilege-PolicyMalwarePAMPhishingPrivileged-Account-ManagementRansomwareSchwachstellenSicherjheitSkyboxSocial-EngineeringThycoticVulnerabilityZero-Day-Attacke
Share on FacebookShare on TwitterShare on PinterestShare on LinkedIn Share on TumblrShare on Email
Ralf Ladner4. Dezember 2018

Weitere interessante Beiträge

Phishing-Technik Living off Trusted-Services nimmt zu

Shadow-AI aufdecken und KI-Nutzung in Echtzeit absichern

Um Kryptowährungen und sensible Daten vor Bedrohungen durch Quantencomputer zu schützen, mahnt Europol zu frühzeitigem Handeln

Backup vorhanden – aber funktioniert auch der Restore?

Gruppenzwang bei KI-Agenten

Welche Gefahren bergen die digitale Kollegen?

load more

Neueste Beiträge

  • Phishing-Technik Living off Trusted-Services nimmt zu
  • Mit der Übernahme von King Environmental Services stärkt Vertiv seine Kompetenz im Bereich Wärmemanagement in EMEA
  • Shadow-AI aufdecken und KI-Nutzung in Echtzeit absichern
  • Um Kryptowährungen und sensible Daten vor Bedrohungen durch Quantencomputer zu schützen, mahnt Europol zu frühzeitigem Handeln
  • Backup vorhanden – aber funktioniert auch der Restore?

Pinterest

Über 1000 Infografiken

Backgrounder zu Cybercrime

Wissenswertes zu Blockchain

Die interessantesten und größten Videowalls

Wissenswertes zu Social-Media

Just for fun

  • Airlock
  • AixpertSoft
  • Aixvox
  • Alcatel-Lucent Enterprise
  • Arcserve
  • Arctic Wolf
  • AtlasEdge
  • Bitdefender
  • Cambium Networks
  • Check Point
  • Christiansen Unternehmensgruppe
  • Claroty
  • Consulting4IT
  • Coreview
  • CrowdStrike
  • DigitalSIGNAGE.de
  • DTM Group
  • d.velop
  • Enreach
  • Eperi
  • Equinix
  • Extreme Networks
  • Ferrari electronic
  • Fujitsu
  • Grass Consulting
  • Grau Data
  • Helmich IT-Security
  • HiScout
  • IBM
  • Imory
  • Island
  • Juniper
  • KnowBe4
  • Keyfactor
  • Lancom
  • Legrand
  • Netskope
  • NorthC
  • Paessler
  • Qualys
  • Schneider Electric
  • Seppmail
  • SolarWinds
  • Sophos
  • Starface
  • Stulz
  • Sysob
  • Sysdig
  • SySS
  • Veeam
  • Vertiv
  • Versa
  • Watchguard
  • Zscaler

Partner von Netzpalaver

  • Airlock
  • AixpertSoft
  • Aixvox
  • Alcatel-Lucent Enterprise
  • Arcserve
  • Arctic Wolf
  • AtlasEdge
  • Bitdefender
  • Cambium Networks
  • Check Point
  • Christiansen Unternehmensgruppe
  • Claroty
  • Consulting4IT
  • Coreview
  • CrowdStrike
  • DigitalSIGNAGE.de
  • DTM Group
  • d.velop
  • Enreach
  • Eperi
  • Equinix
  • Extreme Networks
  • Ferrari electronic
  • Fujitsu
  • Grass Consulting
  • Grau Data
  • Helmich IT-Security
  • HiScout
  • IBM
  • Imory
  • Island
  • Juniper
  • KnowBe4
  • Keyfactor
  • Lancom
  • Legrand
  • Netskope
  • NorthC
  • Paessler
  • Qualys
  • Schneider Electric
  • Seppmail
  • SolarWinds
  • Sophos
  • Starface
  • Stulz
  • Sysob
  • Sysdig
  • SySS
  • Veeam
  • Vertiv
  • Versa
  • Watchguard
  • Zscaler

 

Contact

Ralf Ladner

MS-Teams: ralf.ladner@comcala.com

Mobile: 0152/37398343

Whatsapp: 0152/37398343

E-Mail: ralf.ladner@netzpalaver.de

LinkedIn: Ralf Ladner

 

Youtube - Shorts
Betrüger beobachten Beschwerden über Fluggesellschaften und geben sich als Kundensupport aus  Die Forscher von Check Point Exposure Management haben Tausende gefälschter Support-Konten aufgedeckt und täglich kommen Hunderte neu hinzu. Sie zielen auf frustrierte Kunden ab, die sich über einen verspäteten Flug, verlorenes Gepäck oder eine fehlende Rückerstattung beim Kundensupport beschweren. Oft findet dies inzwischen auch über Social-Media-Kanäle statt. Mit ihrer Beschwerde werden sie zu leichter Beute für Cyberkriminelle, denn die beobachten genau diese Unterhaltungen.#Betrug #Cybersecurity #Cybersicherheit #Identität Info: ehr dazu auf Netzpalaver: https://netzpalaver.de/2026/09/18/betrueger-beobachten-beschwerden-ueber-fluggesellschaften-und-geben-sich-als-kundensupport-aus/Ralf Ladner und Netzpalaver in den Social-Medien:twitter: https://twitter.com/netzpalaverx (twitter): https://twitter.com/ralf_ladnerfacebook: https://facebook.com/netzpalaver.newsinstagram: https://instagram.com/netzpalaver_newspinterest: https://pinterest.de/netzpalaverMastodon: https://social.tchncs.de/@Netzpalavertiktok: https://www.tiktok.com/@netzpalaverspotify: https://open.spotify.com/show/0O2IRyPlLTinA9890E2vBsxing: https://www.xing.com/news/pages/netzp...linkedin: https://www.linkedin.com/in/ralf-ladn...web: https://netzpalaver.deskype: ralf.ladner
Cybersecurity - Betrüger nutzen Beschwerden über Fluggesellschaften
Kritische Schwachstellen zur Ausweitung von Active-Directory-Rechten „ResetNightmare“ und „KerberLoss“ nutzen Schwächen von Identitätssystemen in der Interpretation von Benutzer- und Dienstnamen aus, wodurch Angreifer möglicherweise Dienste stören, die Authentifizierung untergraben oder sich als privilegierte Benutzer ausgeben können. Der Experte für identitätsbasierte Cyber-Resilienz und Krisenbewältigung, Semperis, gab bekannt, dass Shai Laron, Sicherheitsforscher bei Semperis, zwei kritische Sicherheitslücken in Active-Directory entdeckt hat, die Angreifern einen Einstiegspunkt für die vollständige Kompromittierung einer Domäne bieten könnten, wodurch sie sich lateral ausbreiten, Persistenz etablieren, die Authentifizierung untergraben, kritische Dienste stören, sensible Daten stehlen und möglicherweise Ransomware im gesamten Unternehmen verbreiten könnten.#ActiveDirectory #Cybersecurity #Schwachstelle @SemperisInfo: Megr Detaisl auf Netzpalaver: https://netzpalaver.de/2026/08/26/kritische-schwachstellen-zur-ausweitung-von-active-directory-rechten/Ralf Ladner und Netzpalaver in den Social-Medien:twitter: https://twitter.com/netzpalaverx (twitter): https://twitter.com/ralf_ladnerfacebook: https://facebook.com/netzpalaver.newsinstagram: https://instagram.com/netzpalaver_newspinterest: https://pinterest.de/netzpalaverMastodon: https://social.tchncs.de/@Netzpalavertiktok: https://www.tiktok.com/@netzpalaverspotify: https://open.spotify.com/show/0O2IRyPlLTinA9890E2vBsxing: https://www.xing.com/news/pages/netzp...linkedin: https://www.linkedin.com/in/ralf-ladn...web: https://netzpalaver.deskype: ralf.ladner
Cybersecurity - Kritische Schwachstellen zur Ausweitung von Active-Directory-Rechten
Wie das „Bulletproof“-Kit Secure-E-Mail-Gateways und Multi-Factor-Authentification umgehen kann  Die Sicherheitsforscher des KnowBe4 Threat Labs haben eine aktive Phishing-Infrastruktur untersucht, die gezielt eine Schwachstelle klassischer E-Mail-Sicherheitsmechanismen ausnutzt. Das von den Angreifern selbst als „Bulletproof“ bezeichnete Redirector-Kit versteckt die eigentliche Phishing-Infrastruktur hinter kompromittierten, legitimen Websites. Dadurch können schädliche Links Secure-E-Mail-Gateways und klassische URL-Reputationsprüfungen umgehen.#Bulletproof #Cybersecurity #EMailSicherheit @KnowBe4Mehr dazu auf Netzpalaver: https://netzpalaver.de/2026/08/19/wie-das-bulletproof-kit-secure-e-mail-gateways-und-multi-factor-authentification-umgehen-kann/Ralf Ladner und Netzpalaver in den Social-Medien:twitter: https://twitter.com/netzpalaverx (twitter): https://twitter.com/ralf_ladnerfacebook: https://facebook.com/netzpalaver.newsinstagram: https://instagram.com/netzpalaver_newspinterest: https://pinterest.de/netzpalaverMastodon: https://social.tchncs.de/@Netzpalavertiktok: https://www.tiktok.com/@netzpalaverspotify: https://open.spotify.com/show/0O2IRyPlLTinA9890E2vBsxing: https://www.xing.com/news/pages/netzp...linkedin: https://www.linkedin.com/in/ralf-ladn...web: https://netzpalaver.deskype: ralf.ladner
Cybersecurity - Bulletproof-Kit umgeht Secure-E-Mail-Gateways und Multi-Factor-Authentification
Abonnieren

Netzpalaver-Podcasts

  • Interview mit VATM und Gasline - Die neue Bundesregierung muss die Digitalisierung vorantreiben
  • Interview mit Solarwinds - Künstliche Intelligenz - Open-Source versus kommerziell
  • Interview mit Cybershield - Schutz vor Angriffen auf die Operational-Technology
  • Interview mit Extreme Networks - Wie lässt sich die Netzwerk-Komplexität in den Griff bekommen?
  • Interview mit IBM - Was ist der Unterschied zwischen Monitoring und Observability?

Paessler-Podcast

The Monitoring Experts Podcast - Monitoring insights, deep dives, use cases, and best practices.

Tag Cloud

AI Anwendung Cloud Datacenter Events Fachartikel Galerie Highlight Infrastruktur Interna just for fun Kolumne Netzpalaver Agenda Palaver Sicherheit Studie Telekommunikation Video Whitepaper Zitat

Netzpalaver | #AI #CloudComputing #Datacenter #Cybersecurity #Telekommunkation #Infrastruktur

Das IT- und Social-Media-Portal

© Copyright 2020 Netzpalaver

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Ansprechpartner
  • AGBs