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Datenpanne in 300 deutschen Krankenhäusern

2. Mai 2018
Joseph Carson, Chief Security Scientist bei Thycotic
Joseph Carson, Chief Security Scientist bei Thycotic

In rund 300 deutschen Krankenhäusern wurden Berichten zufolge womöglich sensible Daten gestohlen. Die Internet-Plattform „medileaks.cc“ verfügt demnach über kritische Daten – darunter Finanz-, Mitarbeiter- aber auch Patienteninformationen – aus den vergangenen zehn Jahren. Dieser Vorfall macht ein generelleres Problem deutlich.

„Krankenhäuser sind mehr denn je Hauptangriffsziel für Cyberattacken und Datendiebstahl. Dabei profitieren Hacker vor allem von fehlenden Cybersicherheits-Investitionen. Tatsache ist, dass personenbezogene Gesundheits- und Patientendaten noch immer nicht mit der Sorgfalt geschützt werden, die ihnen aufgrund ihrer Sensibilität eigentlich gebührt. Was funktionierende IT-Security und angemessenen Datenschutzschutz betrifft, hat die Gesundheitsbranche im Vergleich zu anderen kritischen Branchen, wie etwa dem Banken- und Finanzsektor, noch erheblichen Nachholbedarf, das hat der aktuelle Vorfall wieder einmal deutlich gemacht.

Noch sind nicht alle Hintergründe des Vorfalls vollständig geklärt. Dabei ist es letztlich egal, ob es sich um einen gezielten Angriff, eine Gelegenheitsattacke oder einen bösartigen Insider handelt, die Security-Strategie der betroffenen Krankenhäuser braucht dringend eine Überarbeitung, um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

In vielen Kliniken stehen die Verantwortlichen bei der Verteilung der Budgets noch immer vor der Entscheidung, ob Sie in mehr medizinisches Personal investieren sollen oder aber in neue und sicherere Computersysteme. Die Mehrheit entscheidet sich letztlich für Ersteres. Bedenkt man, dass in Kliniken auch heute noch viele IT-Systemen älter sind als so mancher Arzt, darf es einen nicht verwundern, dass Datenverletzungen und Datenverluste weiterhin an der Tagesordnung sind.“

#Netzpalaver #Thycotic

 

Tags:CyvercrimePAMPrivilege-Account-ManagementSicherheitThycotic
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Ralf Ladner2. Mai 2018

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Kritische Schwachstellen zur Ausweitung von Active-Directory-Rechten „ResetNightmare“ und „KerberLoss“ nutzen Schwächen von Identitätssystemen in der Interpretation von Benutzer- und Dienstnamen aus, wodurch Angreifer möglicherweise Dienste stören, die Authentifizierung untergraben oder sich als privilegierte Benutzer ausgeben können. Der Experte für identitätsbasierte Cyber-Resilienz und Krisenbewältigung, Semperis, gab bekannt, dass Shai Laron, Sicherheitsforscher bei Semperis, zwei kritische Sicherheitslücken in Active-Directory entdeckt hat, die Angreifern einen Einstiegspunkt für die vollständige Kompromittierung einer Domäne bieten könnten, wodurch sie sich lateral ausbreiten, Persistenz etablieren, die Authentifizierung untergraben, kritische Dienste stören, sensible Daten stehlen und möglicherweise Ransomware im gesamten Unternehmen verbreiten könnten.#ActiveDirectory #Cybersecurity #Schwachstelle @SemperisInfo: Megr Detaisl auf Netzpalaver: https://netzpalaver.de/2026/08/26/kritische-schwachstellen-zur-ausweitung-von-active-directory-rechten/Ralf Ladner und Netzpalaver in den Social-Medien:twitter: https://twitter.com/netzpalaverx (twitter): https://twitter.com/ralf_ladnerfacebook: https://facebook.com/netzpalaver.newsinstagram: https://instagram.com/netzpalaver_newspinterest: https://pinterest.de/netzpalaverMastodon: https://social.tchncs.de/@Netzpalavertiktok: https://www.tiktok.com/@netzpalaverspotify: https://open.spotify.com/show/0O2IRyPlLTinA9890E2vBsxing: https://www.xing.com/news/pages/netzp...linkedin: https://www.linkedin.com/in/ralf-ladn...web: https://netzpalaver.deskype: ralf.ladner
Cybersecurity - Kritische Schwachstellen zur Ausweitung von Active-Directory-Rechten
Wie das „Bulletproof“-Kit Secure-E-Mail-Gateways und Multi-Factor-Authentification umgehen kann  Die Sicherheitsforscher des KnowBe4 Threat Labs haben eine aktive Phishing-Infrastruktur untersucht, die gezielt eine Schwachstelle klassischer E-Mail-Sicherheitsmechanismen ausnutzt. Das von den Angreifern selbst als „Bulletproof“ bezeichnete Redirector-Kit versteckt die eigentliche Phishing-Infrastruktur hinter kompromittierten, legitimen Websites. Dadurch können schädliche Links Secure-E-Mail-Gateways und klassische URL-Reputationsprüfungen umgehen.#Bulletproof #Cybersecurity #EMailSicherheit @KnowBe4Mehr dazu auf Netzpalaver: https://netzpalaver.de/2026/08/19/wie-das-bulletproof-kit-secure-e-mail-gateways-und-multi-factor-authentification-umgehen-kann/Ralf Ladner und Netzpalaver in den Social-Medien:twitter: https://twitter.com/netzpalaverx (twitter): https://twitter.com/ralf_ladnerfacebook: https://facebook.com/netzpalaver.newsinstagram: https://instagram.com/netzpalaver_newspinterest: https://pinterest.de/netzpalaverMastodon: https://social.tchncs.de/@Netzpalavertiktok: https://www.tiktok.com/@netzpalaverspotify: https://open.spotify.com/show/0O2IRyPlLTinA9890E2vBsxing: https://www.xing.com/news/pages/netzp...linkedin: https://www.linkedin.com/in/ralf-ladn...web: https://netzpalaver.deskype: ralf.ladner
Cybersecurity - Bulletproof-Kit umgeht Secure-E-Mail-Gateways und Multi-Factor-Authentification
Vor Kurzem hat Apple in einem Supportbeitrag seine iPhone and iPad-Kunden vor einer neuen Phishing-Angriffswelle gewarnt. Zur initialen Kontaktaufnahme setzen die Angreifer unter anderem auch auf die Videokommunikations-Plattform Facetime und geben sich als Mitarbeiter des Apple-Kundensupports aus. Um ihre Angriffe möglichst überzeugend zu gestalten, bringen sie gefälschte Anrufer-IDs und gefälschte Logos zum Einsatz. In die Hände spielt ihnen aber auch der Umstand, dass die natürliche Skepsis vor verdächtigen Anfragen bei Videoanrufen über vertrauenswürdige Plattformen wie Facetime deutlich schwächer ausfällt als bei herkömmlichen Phishing-E-Mails und -SMS-Nachrichten.#AppleID #Cybersecurity #Facetime #SecurityAwarenessInfo: Mehr Details zur Facetime-Kampane auf Netzpalaver: https://netzpalaver.de/2026/08/11/phishing-angriffe-ueber-facetime/Ralf Ladner und Netzpalaver in den Social-Medien:twitter: https://twitter.com/netzpalaverx (twitter): https://twitter.com/ralf_ladnerfacebook: https://facebook.com/netzpalaver.newsinstagram: https://instagram.com/netzpalaver_newspinterest: https://pinterest.de/netzpalaverMastodon: https://social.tchncs.de/@Netzpalavertiktok: https://www.tiktok.com/@netzpalaverspotify: https://open.spotify.com/show/0O2IRyPlLTinA9890E2vBsxing: https://www.xing.com/news/pages/netzp...linkedin: https://www.linkedin.com/in/ralf-ladn...web: https://netzpalaver.deskype: ralf.ladner
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